Termine

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Art, Titel
Termin
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

„Hilfe, mein Kind pubertiert“

Beschreibung
Ein Angebot für Eltern zum Thema: Alkohol, Drogen, problematische Mediennutzung und Unterstützung bei der Erziehung

Auch wenn der Einfluss Gleichaltriger zunimmt, haben Eltern auf heranwachsende Kinder und Jugendliche nach wie vor erheblichen Einfluss. Sie setzen die Rahmenbedingungen für das familiäre Zusammenleben und sind Vorbilder für ihre Kinder. In der Pubertät werden Eltern vor besondere Herausforderungen gestellt. Insbesondere einem frühen Rauschmittelkonsum ihrer Kinder stehen viele Eltern besorgt und verunsichert gegenüber. Dabei ist gerade dann überlegtes, eindeutiges Handeln erforderlich.
Die Seminarreihe richtet sich an Eltern, die Unterstützung bei Erziehungsproblemen rund um die Pubertät suchen – z. B exzessive Mediennutzung, experimenteller Alkohol und Drogenkonsum. Der Kurs vermittelt Wissen und bietet Gelegenheit zum Üben von schwierigen und lästigen Alltagssituationen.
Eltern reflektieren ihr eigenes Verhalten, tauschen sich in der Gruppe aus und entwickeln so neue Ideen für den Umgang in der Familie. Es ist ein aus sieben Sitzungen bestehendes Angebot mit den folgenden Themen:
■ Einstieg in das Thema
■ Konsum, Missbrauch und Sucht
■ Pubertät die Lebenswelt und Motive von Kindern und Jugendlichen
■ Umgang mit schwierigen Erziehungssituationen
■ Exzessive Mediennutzung
■ Grenzen setzen und Verhandeln – wie kann es gehen?
■ Umsetzung des Erlernten im Alltag

Die Qualifikation für die Durchführung des Kurses wird durch diesen Zertifikatskurs erworben. Ein Trainernetzwerk ist im Aufbau.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Attendorn

Datum
03.09.2019

Datum (Ende)
bis 04.09.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Integration traumatischer Erfahrungen in die Behandlung von pathologischen Glücksspielern und Glücksspielerinnen

Beschreibung
Nicht selten gibt es in der Biographie von Glückspielern und Glücksspielerinnen besondere Lifeevents und traumatische Erfahrungen, die mit einem starken Gefühl der Hilflosigkeit einhergehen. Das Glücksspielen ist für manche Menschen eine „Selbstmedikation“, um negative Gefühle, die mit belastenden oder traumatischen Erinnerungen und emotionalem Stress einhergehen, nicht länger wahrnehmen und aushalten zu müssen.

In diesem Seminar werden die bisherigen Zusammenhänge zwischen biographischen traumatischen Erfahrungen und der Glücksspiel-behandlung zusammengeführt. Das Ziel hierbei ist, die Betroffenen aus der Hilflosigkeit herauszuholen und ihnen bewusste Bewältigungsstrategien im Umgang mit traumatischen Erfahrungen zu vermitteln. Hierzu werden verschiedene Strategien zur Integration der traumatischen Erfahrungen in die Glücksspielbehandlung einbezogen wie Entwicklung eines persönlichen Erklärungsmodells, Bewusstwerden der bisherigen Bewältigungs-kompetenzen, Erweiterung der Bewältigungskompetenzen zum Beispiel durch Distanzierungs-techniken und Veränderung der bisherigen Bewältigungs-kompetenzen. Gerne können konkrete Fallbeispiele von traumatisierten Glücksspielern in das Seminar eingebracht werden.

Termin:
04.09.2019, 09.45 – 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr:
30 € für Teilnehmende aus NRW /
60 € für Teilnehmende außerhalb von NRW (incl. Pausenverpflegung, Gebühr wird vor Ort entrichtet)

Referentin:
Nadja Tahmassebi (Leitende Psychologin, salus Klinik Friedrichsdorf)

Veranstaltungsort:
Jugendherberge Köln-Deutz
Siegesstr. 5
50679 Köln

Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich / Suchtberaterinnen und Suchtberater / Beratungslehrerinnen und -lehrer / Schulpsychologinnen und -psychologen / Bewährungshelferinnen und -helfer etc. / Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter / Selbsthilfe

VeranstalterIn
Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW

Veranstaltungsort
Köln

Datum
04.09.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

ICF im Versorgungsalltag: Einführung und Anwendung

Beschreibung
(Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung
und Gesundheit)

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit,
Behinderung und Gesundheit (ICF) wurde von der Weltgesundheits-Organisation (WHO) zur globalen standardisierten Beschreibung von Alltagseinschränkungen durch Gesundheitsprobleme entwickelt und 2001 verabschiedet. In der
Zwischenzeit gab es viele Bemühungen, die Gesundheits-Versorgung auch weit über den Bereich der der Rehabilitation
hinaus mithilfe der ICF und dem zugrundeliegenden biopsycho-
sozialen Modell teilhabe-orientierter zu gestalten.
Bereits die Gestaltung des Sozialgesetzbuches (SGB),
Neuntes Buch (IC), „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“, wurde wesentlich durch die Vorläuferfassung der ICF beeinflusst. Auch das von der Eingliederungshilfe finanzierte Ambulant Betreute Wohnen in
verschiedenen Arbeitsfeldern der Suchthilfe orientiert sich an der ICF. Doch was beinhaltet diese Klassifikation konkret? Welche Bedeutung hat sie für die Suchthilfe?
Wo liegt die Möglichkeit oder auch Notwendigkeit ihrer Anwendung für Einrichtungen der Suchthilfe?
Im Workshop sollen Teilnehmer nach einer allgemeinen Einführung (Tag 1) einen Überblick über aktuelle Arbeitshilfen für die teilhabe-orientierte Behandlungsgestaltung
erhalten und diese auch aktiv anhand von Fallbeispielen
ausprobieren. Weitere Schwerpunkte des Seminars bilden die Umsetzung der ICF-Fachsprache in den von den
Teilnehmern verwendeten Dokumentationssystemen (z.B.
Reha-Entlassbericht, Hilfeplan-verfahren). Das Mitbringen
von Beispielen in anonymisierter Form (bei Einverständnis
des Klienten) ist ausdrücklich erwünscht und kann die Grundlage für eine fallbezogene ICF-Arbeit bilden.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Münster

Datum
09.09.2019

Datum (Ende)
bis 10.09.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

15. Update Suchtmedizin

Beschreibung
Am 11. September 2019 findet im LVR-Klinikum das 15. Update Suchtmedizin statt.

Wie in den vergangenen Jahren etabliert, werde ich den Reigen der Vorträge mit einer kurzen Übersicht über die aus meiner Sicht zehn wichtigsten Publikationen im Feld der Sucht-medizin des vorangegangenen Jahres eröffnen.

Das Update Suchtmedizin hat über viele Jahre einen regen Zuspruch und eine stetige uhörerschaft gefunden. Ich hoffe, dass auch in diesem Jahr das vielfältige Angebot auf Ihr Interesse stößt, und ich würde mich freuen, Sie beim diesjährigen Update Suchtmedizin begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße
Prof. Dr. med. N. Scherbaum
Ärztlicher Direktor des
LVR-Klinikum Essen
Direktor der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin
Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

VeranstalterIn
LVR-Klinikum Essen

Veranstaltungsort
Essen

Datum
11.09.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

Symposium und Suchtkongress geben sich in Mainz die „Klinke in die Hand“

Beschreibung
Deutscher Suchtkongress vom
16. bis 18.9.2019 /
10. Fachverbandssymposium am
18. und 19.9.2019

In diesem Jahr ist es uns gelungen, unser traditionelles Fachverbandssymposium im Herbst mit einer der größten Suchtfach-veranstaltungen in Deutschland zu verbinden: Im schönen Mainz am Rhein – ja genau: DER Stadt mit „Weck, Worscht und Woi“ – wird zunächst
der Deutsche Sucht-kongress vom 16. bis 18. September 2019
(Montag bis Mittwoch) im Philosophicum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattfinden.
Direkt nach Abschluss des Suchkongresses folgt unser mittlerweile 10. Symposium am
18. und 19. September 2019 (Mittwoch und Donnerstag) in denselben Räumlichkeiten.

Wir freuen uns auf ein konzentriertes und hochfachliches Doppelevent an insgesamt vier Tagen. Bitte unbedingt vormerken!

Alle Informationen zum
10. Symposium des Fachverbands erhalten Sie unter www.fv-medienabhaengigkeit.de/symposium20180.html.

Unter www.suchtkongress.org erfahren Sie alles Wissenswerte zum Deutschen Suchtkongress 2019.

Beide Seiten werden laufend aktualisiert.



VeranstalterIn
Fachverband Medienabhängigkeit e.V

Veranstaltungsort
Mainz

Datum
16.09.2019

Datum (Ende)
bis 19.05.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Sucht und Medizin: Wirkungsweisen illegaler Suchtstoffe und Behandlung mit Substituten

Beschreibung
Opiate und andere psychotrope Substanzen weisen unterschiedliche
bewusstseins- und wahrnehmungs-verändernde Wirkungen auf.
Deshalb gehören Kenntnisse über die einzelnen Drogenwirkungen und- risiken für Beschäftigte in der Suchthilfe zum Grundwissen
ihrer fachlichen Arbeit.
Das Seminar vermittelt hierzu einen aktuellen Überblick.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Paderborn

Datum
17.09.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

„Suchtprävention braucht eine Basis!“: (QuaSiE)

Beschreibung
Jugendliche in stationären Jugendhilfeeinrichtungen zeigen
riskanteres Konsumverhalten von legalen und illegalen Substanzen
als andere Jugendliche. Somit stellen sie, auch aufgrund ihrer belasteten Biographien, eine Risikogruppe für eine spätere Suchtentwicklung dar. Zielgruppen- und settingspezifische Prävention ist notwendig und möglich. Im
Rahmen des Bundesmodellprojektes QuaSiE, Qualifizierte
Suchtprävention in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe,
wurden im Zeitraum von 2016 – 2018 praxisnah, praxisrelevant
und interdisziplinär gangbare Wege und Strategien gestaltet,
die Wirksamkeit zeigen.
Sechs bundesweite Träger der Jugendhilfe stellten sich der Herausforderung gemeinsam mit der
Koordinationsstelle Sucht des LWL zunächst verhältnispräventive/
strukturelle Rahmungen zu entwickeln, um eine trägerinterne
Basis für gelingende Sucht-prävention zu schaffen.
Im Seminar erhalten die Teilnehmenden im Theorie-Praxis-Mix
einen praxisnahen Einblick in die Ergebnisse und Prozesse von
QuaSiE.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der Vermittlung des Machbaren und der Erfahrungen aus dem Projekt.
Mehr zum QuaSiE Projekt: www.lwl-ks.de/de/quasie/

VeranstalterIn
LWL- Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Münster

Datum
23.09.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Pathologischer PC- /Internet-Gebrauch: - Krankheitsmodell, diagnostische und therapeutische Ansätze

Beschreibung
Patienten mit verschiedenen Syndromen des Pathologischen PC-/Internet-Gebrauchs werden – bei insgesamt steigenden Fallzahlen – seit einigen Jahren in unterschied-lichen ambulanten und stationären Settings behandelt. In dem Seminar wird das Erscheinungsbild des Pathologischen PC-/Internet-Gebrauchs in seinen unterschied-lichen Facetten vorgestellt und mit anderen psychischen Störungen verglichen.

Fokussiert werden dabei die psychopathologischen Besonder-heiten. Vor diesem Hintergrund werden die Möglichkeiten zur diagnostischen Klassifikation erörtert. Auf der Grundlage eines gemeinsam im Seminar entwickelten Störungsverständnisses erfolgt dann die Ableitung von therapeutischen Interventionsstrategien. Das darauf basierende störungsspezifische Behandlungskonzept und konkrete Behandlungstechniken werden vorgestellt und diskutiert. Dabei erfolgt eine Bezugnahme auf konkrete Behandlungsverläufe in der medizinischen Rehabilitation und Fallbeispiele der Teilnehmer.

VeranstalterIn
Fachverband Sucht e.V.

Veranstaltungsort
Bonn-Bad Godesberg

Datum
23.09.2019

Datum (Ende)
bis 24.09.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

„Kopflos” - Körperorientierte Methoden in der Suchtprävention

Beschreibung
Einladung zum Workshop:

„Kopflos” - Körperorientierte Methoden in der Suchtprävention

am 25.09.2019, 8.45 – 16.00 Uhr

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Methoden der Suchtprävention sind sehr vielfältig und sprechen unterschiedliche Sinne und Empfindungen an.
Bei den körperorientierten Methoden der Suchtprävention spielen die Gefühle eine besondere Rolle, da unser Körper uns häufig sagt, wie es uns geht: durch Tränen, Zittern, Anspannung und Entspannung, Müdigkeit, Lebendigkeit, Übelkeit, Schmerzen, Blutdruck....
Die Arbeit mit unserem Körper ist herausfordernd, erfordert Achtsamkeit und Selbstreflexion, macht Spaß, schafft Aha-Momente, bleibt lange im Gedächtnis, macht Mut und eignet sich oft gerade für die Zielgruppen, die für andere Methoden weniger empfänglich sind.
Die gemeinsame Fachstelle für Suchtvorbeugung der DROB-Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest und der Drogenberatung Westvest und lädt Sie herzlich zu dem Workshop
„Kopflos” - Körperorientierte Methoden in der Suchtprävention
am Mittwoch, 25.09.2019,
8.45 – 16.00 Uhr
im Haus Haard, Haardgrenzweg 338, 45739 Oer-Erkenschwick ein.

Referent:
Dietrich Höcker (Lehrer, systemischer Familientherapeut, Move-, Skoll- und Freunde-Trainer)
In der ambulanten Suchthilfe und –prävention ist D. Höcker seit mehr als 20 Jahre in unterschiedlichen Kontexten tätig und beweist eine große Leidenschaft für Gruppen, Systemtheorie, Suchthilfe und Humor. Er ist Gründungsmitglied des TROTZ-ALLEDEM-THEATERs in Bielefeld; aktuell arbeitet er in der Familienberatungsstelle des Kreises Lippe.

Kosten:
65,00 € (inklusive Mittagessen, Kaffee/ Tee, Kuchen und Getränke), zahlbar nach Anmeldebestätigung.

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich per Anmeldeformular bei der DROB-Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest, Kaiserwall 34, 45657 Recklinghausen, Tel.: 02361/ 36022, Fax: 02361/ 63550. Der Anmeldeschluss ist der 18.09.2019.
Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Folder.

Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse geweckt haben und freuen uns auf eine interessante und spannende Fortbildung.

VeranstalterIn
gemeinsame Fachstelle für Suchtvorbeugung der DROB-Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest und der Drogenberatung Westvest

Veranstaltungsort
Oer-Erkenschwick

Datum
25.09.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

5. NaSuKo (Nationale Substittutionskonferenz)

Beschreibung
Die 5. NaSuKo (Nationale Substittutionskonferenz) wird von akzept am 27.09.2019 in Berlin veranstaltet.

Es gibt eine Reihe von grund-legenden Neuerungen zur Substitutionsbehandlung, zu denen die MitarbeiterInnen der Suchtberatungen und Drogenhilfen dringenden Informationsbedarf und Bedarf nach neuer Handlungs-kompetenz haben.
Die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und die Richtlinie der Bundesärztekammer (BÄK) zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger wurden in 2018 grundlegend überarbeitet.


Die 5. NaSuKo will mit den Themen der Vorträge und Workshops die neuen Umstände abbilden und deren Chancen und Risiken diskutieren. Die Konferenz wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

VeranstalterIn
akzept e. V.

Veranstaltungsort
Berlin

Datum
27.09.2019

 

Veranstaltungsprogramm der Landesstelle Sucht NRW

Januar bis Dezember 2019

 

Termine vorschlagen

Gerne weisen wir in der Terminübersicht auf Ihre Veranstaltung hin.
Geben Sie hier einen Termin ein.

Aufgenommen werden öffentliche Veranstaltungen zum Thema Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe in NRW sowie bundesweite Fachtagungen und Kongresse.

Veranstaltungen der Landeskampagne Sucht hat immer eine Geschichte finden Sie im Online-Veranstaltungskalender unter www.suchtgeschichte.nrw.de.