Termine

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Aufgrund der aktuellen Situation rund um das neuartige Corona-Virus müssen leider bis auf Weiteres – mindestens jedoch bis 19. April 2020 – sämtliche Veranstaltungen ausfallen. Dazu gehören zum Beispiel Fortbildungen, Arbeitskreise und andere Sitzungen. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Art, Titel
Termin
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

ABGESAGT - Achtsamkeit in der Natur erleben

Beschreibung
"Die Vögel sind mit dem Himmel verschmolzen und die letzten dunklen Wolken haben sich verzogen. Wir sitzen hier zusammen - der Berg und ich, bis nur noch der Berg übrig bleibt." (Li Po, Zazen on ching-t`ing moutain)

Achtsamkeitsbasierte Interventions-ansätze finden immer häufiger Beachtung, sowohl in der Behandlung von körperlichen oder psychischen Erkrankungen, als auch im Bereich der Prävention und im Umgang mit Stress im privaten und beruflichen Leben. Mitarbeitende in der Suchthilfe sind neben der anspruchsvollen Arbeit mit den Unterstützung suchenden Menschen u. a. durch Arbeitsverdichtung und Finanznot in den Einrichtungen vielfältigen Stress- und Belastungssituationen ausgesetzt. Regelmäßig angewandte Achtsamkeits-übungen sind in diesem Zusammen-hang für die eigene innere Balance und Zentriertheit überaus hilfreich.
Eine Grundhaltung der Achtsamkeit kann die praktische Arbeit mit Klienten sehr bereichern. Suchtmittelabhängige Menschen erleben häufig innere Unruhe und Unausgeglichenheit. Das Heran-führen von Klienten an und die regelmäßige Anwendung von Achtsam-keitsübungen können die Abstinenz-stabilität fördern und so ein Element von Rückfallprophylaxe sein.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Münster

Datum
04.05.2020

Datum (Ende)
bis 05.05.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

ABGESAGT - Mein Arbeitsplatz in einer Suchteinrichtung

Beschreibung
Dieses Seminar richtet sich an alle Mitarbeiter/innen von Behandlungseinrichtungen für Alkohol- und Medikamenten-abhängige, die zwar ständig Kontakt mit suchtkranken Patienten haben, aber für psycho-therapeutische Aufgaben nicht ausgebildet sind. Hierzu gehören z.B. die Mitarbeiter/innen aus

- Verwaltungsbereich
- Pflegebereich
- Krankengymnastik
- Hauswirtschaft
- Küche

Der erste Schwerpunkt des Seminars liegt bei den Problemen im Umgang mit Patienten. Häufig stehen „nichttherapeutische“ Mitarbeiter/innen schwierigen Patienten und Situationen hilflos gegenüber. Gemeinsam sollen Lösungsansätze für spezielle Aufgabenbereiche erarbeitet werden.

Der zweite Schwerpunkt liegt bei dem eigenen berufsgruppen-spezifischen Rollen- und Arbeitsverständnis und der Kooperation mit anderen Berufsgruppen. Fehlende Transparenz, Informationsdefizite und fehlende Abstimmung erschweren häufig das „Miteinander“ vor allem mit der Gruppe der Therapeuten. Auch hier sollen gemeinsam Lösungsstrategien zu effektivem Arbeiten im eigenen Bereich und zum besseren Umgang mit Kollegen/innen entwickelt werden. Je nach Informations- und Motivationslage der Seminar-teilnehmer können Grundkenntnisse über Suchtmittelmissbrauch und Suchtmittelabhängigkeit vermittelt werden und andere Fragestellungen der Suchtkrankenbehandlung (z.B. Umgang mit Rückfällen, Hausordnung, Behandlungsprogramme) thematisiert werden.

VeranstalterIn
Fachverband Sucht e.V.

Veranstaltungsort
Bonn-Bad Godesberg

Datum
04.05.2020

Datum (Ende)
bis 05.05.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

ABGESAGT - Umgang mit schwierigen Situationen in der Suchtbehandlung - im Bereich Ergo-, Arbeits-, Ernährungs- und Sport-/Bewegungstherapie

Beschreibung
In Ihrem Arbeitsalltag als Ergo-, Arbeits-, Ernährungs- oder Sporttherapeut/in stehen Sie täglich vor der Aufgabe, Sucht-mittelabhängige für therapeutische Angebote zu motivieren. Hierbei können Situationen auftreten, in denen Sie sich unsicher, ratlos oder manchmal gar wütend fühlen. Gelegentlich können bei Ihnen im Nachhinein auch Zweifel aufkommen, ob Sie sich adäquat und professionell verhalten haben oder Sie fragen sich: „Wie hätte ich es anders machen können?“ Diese Unsicherheiten treten z.B. im Zusammenhang mit Fragen nach Abgrenzung, bei aggressivem Verhalten, bei Passivität oder im Umgang mit inakzeptablen Forderungen von Seiten der Patienten auf.

Da Sie oft in Gruppen arbeiten, kommen auch in dieser Hinsicht vielfältige Aufgaben auf Sie zu. Es gilt die Gruppe anzuleiten, verschiedene Therapieschwerpunkte zu integrieren, Informationen zu vermitteln und dabei zugleich am Bedarf des einzelnen Patienten orientiert zu arbeiten. Dieser Spagat führt oft zu typischen, teils problematischen Interaktionen innerhalb der Gruppe oder zwischen dem Gruppenleiter und den einzelnen Teilnehmern, die je nach Persönlichkeitsstruktur besondere Anforderungen darstellen.

Auch das Spannungsfeld zwischen verschiedenen Berufsgruppen an Ihrer Arbeitsstätte oder strukturelle Grenzen wirken auf Ihr eigenes Rollenverständnis, Ihre Zufriedenheit und Ihre Arbeitsweise ein und kann als problematisch erlebt werden.

Das Seminar bietet die Möglichkeit
Erfahrungen mit Kolleginnen und Kollegen anderer Kliniken auszutauschen Lösungsansätze für als problematisch erlebte Situationen zu erarbeiten
Fertigkeiten im Umgang mit schwierigen Therapiesituationen zu erweitern

Anhand von Fallbeispielen sollen theoretische Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen verbunden werden und in praktischen Übungen eingeübt werden.

VeranstalterIn
Fachverband Sucht e.V.

Veranstaltungsort
Bonn-Bad Godesberg

Datum
11.05.2020

Datum (Ende)
bis 12.05.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

ABGESAGT - Sucht und Medizin

Beschreibung
Medikamentenabhängigkeit erkennen und behandeln

1,2 bis 1,5 Millionen Menschen in Deutschland, überwiegend ältere Menschen, hauptsächlich Frauen, sind Arzneimittel abhängig.
Auffällig daneben ist der hohe Anstieg von Antidepressiva in den letzten Jahren (DHS,Jahrbuch Sucht 2018). Reine Medikamentenab-hängige kommen jedoch nur vereinzelt in das Suchthilfesystem.
Sie verursachen dann i.d.R. einen erhöhten Betreuungsaufwand, haben
aber andererseits eine hohe Behandlungs-Abbruchrate.
Dies liegt wesentlich daran, dass der Behandelnde und der Betroffene
ein unterschiedliches Krankheits-konzept und daraus resultierend
unterschiedliche Vorstellungen von Behandlung haben.
Hinzu kommt, dass durch Unwissen oder Halbwissen die pharma-kologische Entzugs-Behandlung falsch von Statten geht, wodurch Entzüge unnötig erschwert werden.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Lippstadt

Datum
12.05.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

ABGESAGT - Arbeit mit Gruppen zwischen Frust, Lust und Sucht

Beschreibung
Einführung in die soziale Gruppenarbeit

Suchtarbeit und – prävention findet häufig in und mit Gruppen statt. Diese Gruppen gestalten sich sehr unterschiedlich: kurzfristig, langfristig,
freiwillig, zwangsverpflichtet, psychoedukativ, freizeitorien-tiert, inhaltslastig, projekt-orientiert, u.v.m. Allen Angeboten ist gemeinsam, dass in ihnen Phänomene und Komplexitäten auftauchen, die spezifisch für Gruppen sind: Gruppen haben ihre eigene Dynamiken, Muster und Strategien, die es gilt anzuschauen und zu Nutze zu machen, um das eigene Handeln in und mit Gruppen zu optimieren. Konzepte der Suchthilfe und – prävention können effektiv und gewinnbringend mit Grundlagen der sozialen Gruppenforschung verbunden werden. Ein heraus-ragendes Ziel der Gruppenarbeit besteht darin, möglichst viele Ressourcen einer Gruppe zu nutzen, und damit die Verantwortung für Inhalte, Prozesse und Ergebnisse auf viele Schultern zu verteilen. Dafür ist es sehr hilfreich, wenn Leitungen von Gruppen geschult sind, sich selbst und die Arbeit gezielt zu reflektieren, und die Grundlagen der sozialen Gruppenarbeit beherrschen.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Münster

Datum
18.05.2020

Datum (Ende)
bis 20.05.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

ABGESAGT - Tripada Yoga®- und Entspannungstechniken zum Einsatz in der Suchthilfe

Beschreibung
Grundkurs: „Der kleine Tripada-Yoga® Trainer“ zur praktischen Anwendung in der psychosozialen Gruppenarbeit

Tripada Yoga® ist eine eigen-ständige Methode der Gesundheits-förderung.
Sie basiert auf dem traditionellen und zeitgenössischen Yoga und den
Gesundheitswissenschaften. Die Stresstheorie, das Stress-Coping Modell sowie die Salutogenese und die Mind-Body-Medizin sind mit dem Tripada Yoga® eng verbunden. Es grenzt sich von der Esoterik ab und verfolgt klare gesundheitliche Ziele. Betont werden vor allem eine Vereinfachung der Yoga-praktiken und eine Anpassung der Konzepte an die Bedürfnisse ver-
schiedener Zielgruppen. Die Praxis umfasst sanfte Körperarbeit,
unkomplizierte Atemübungen, Meditation und Tiefenentspannung. Es gibt einheitliche Curricula und Anleitungen, die leicht zu erlernen sind.
„Stabil, leicht und angenehm“ ist ein physisches Haltungsmuster, welches auf der körperlichen Ebene eingeübt wird und sich dann auf der
emotionalen und psychischen Ebene fortsetzt. Deshalb ist Tripada Yoga® eine psychophysische Praxis. Eutonie, die muskuläre Wohlspannung
bedeutet Spannungs- und Stress-abbau, Ausgleich von Emotionen und
Affekten. Das Zur Ruhe Kommen der Bewegungen des Geistes kann in
der Yogapraxis erfahren werden und führt über das wiederholte Erlebnis
innerer Ruhe zu einer Stabilisie-rung und langfristig zu einer Erhöhung der Resilienz. Durch die regelmäßige Anwendung verbessern sich der Rücken- und Nackenstatus und spannungsbedingte Beschwerden können abgebaut werden. Körperwahrnehmung und Körper-haltung verbessern sich und damit das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Im Einsatz in
der Suchthilfe ergeben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten, um antrainierte und krankheits-bedingte Verhaltens- und Konsummuster zu verändern und positiv besetzte Alternativ-handlungen zu erlernen. Oftmals
besteht erst in der Entspannung die Möglichkeit, den „Autopiloten“ zu stoppen und eine Aufnahme-fähigkeit für die gegenwärtige Situation und eine Konzentration auf Beratungsinhalte entstehen zu lassen.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Vlotho

Datum
25.05.2020

Datum (Ende)
bis 27.05.2020

 

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Aufgenommen werden öffentliche Veranstaltungen zum Thema Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe in NRW sowie bundesweite Fachtagungen und Kongresse.

Veranstaltungen der Landeskampagne Sucht hat immer eine Geschichte finden Sie im Online-Veranstaltungskalender unter www.suchtgeschichte.nrw.de.