Termine

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Art, Titel
Termin
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Update für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter in der Suchtselbsthilfe

Beschreibung
Nach mehrjähriger Verantwortung für Gruppen in der Leitung oder sonstigen Funktionen in der Suchtselbsthilfe stellt sich mitunter die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Tuns. Die Motivation zur Veränderung erhält die Lebendigkeit und ist ein wichtiger Faktor, um neue Perspektiven zu entdecken.
Dies kann für den einzelnen durch die Gestaltung und Anwendung neuer Methoden oder in einem Rollen- oder Funktionswechsel gelingen.

Wir bieten eine Fortbildungsreihe für Menschen mit Gruppenleitungs-erfahrung an, die sich neuen Herausforderungen stellen und angemessen handeln wollen.

Folgende Themen und Weiterbildungs-module sind vorgesehen:

1. Start up – Ziele und Veränderungen:
Motivation zur Weiterbildung und Standortbestimmung
(04. – 05.05.2019 / Ute Holsinger / Angelika Schels-Bernards )
KSI, Siegburg

2. Resilienz entdecken und Ressourcen ausbauen
(01. – 02.06.2019 / Christina Frey-Wippermann )
Haus Maria in der Aue, Dabringhausen

3. Das Theater der Achtsamkeit
Förderung der Kreativität von Körper und Geist
(12. – 14.07.2019 / Sven Collip)
Haus Maria in der Aue, Dabringhausen

4. „Konflikte in Gruppen und Teams –
mit Psychodrama auf dem Weg zur Klärung und Zufriedenheit“
(31.08. – 01.09.2019 /
Ute Holsinger / Georg Seegers)
Kardinal-Schulte-Haus,
Berg. Gladbach

5. Leitungssupervision und Selbsterfahrung Zur Stärkung von Person und Leitungsrolle
(13. – 15.09.2019 /
Ursula Dannhäuser / Matthias Tholen)
KSI, Siegburg

6. Sucht und Psyche
(19. – 20.10.2019 / Brigitte Münzel)
KSI, Siegburg

7. Kraft in der Gruppe
Aktivierende Methoden und Gestaltung von Gruppendynamik
(16. – 17.11.2019 / Bea Albrecht)
Kardinal-Schulte-Haus,
Berg. Gladbach

8. Projektpräsentation und Abschluss-Ritual
(07.12.2019 / Angelika Schels-Bernards / Ute Holsinger)
KSI, Siegburg

Seminarzeiten:
5 Wochenendseminare jeweils von samstags 10.00 – sonntags 13.00 Uhr, 2 Wochenendenseminare jeweils von freitags 18.00 – sonntags 13.00 Uhr, zzgl. 3 Zusatztermine á 3.0 Std. für die Projektbegleitung im
Anschluss an das Seminar zur Projektarbeit ab Juni 2019
Abschluss am 7. Dezember 2019 inkl. Abschlussfeier und Projekt-präsentation von 10.00 – 17.00 Uhr

Seminarhäuser:
Bildungshäuser in der Köln-Bonner Region
Unterkunft in Einzelzimmern mit kompletter Tages-Verpflegung

Kosten:
350 Euro (monatliche Ratenzahlung möglich)

Zielgruppe:
Verbandlich organisierte Gruppenleitenden von Selbsthilfe-gruppen sowie Leitenden, die in Kooperation mit einer Sucht-beratungsstelle von Caritas oder sonstigen Fachverbänden über Vorerfahrung einer Basisquali-fizierung (Helferschulung) verfügen.

Anmeldung:
Nach Ihrer schriftlichen Anmeldung erhalten Sie einen Termin für ein Einzelgespräch / Einzelinterview.
Dort erhalten Sie nach individueller Terminabstimmung Informationen über Formalien wie Vertragliche Grundlagen, Ablauforganisation und Finanzen. Auf Wunsch erhalten Sie eine Fördermittelberatung.
Die Termine für die Interviews im DiCV Köln werden im Zeitraum von Februar 2019 bis April 2019 vereinbart.

Auskunft erteilt:
Angelika Schels-Bernards,
Diözesan-Caritasverband Köln
Tel. 0221 2010 278
angelika.schels-bernards@caritasnet.de

VeranstalterIn
Diözesan-Caritasverband Köln

Veranstaltungsort
Siegburg u.a.

Datum
04.05.2019

Datum (Ende)
bis 05.05.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

SKOLL – Selbstkontrolltraining

Beschreibung
Kath. Akademie, Hotel Aquino Tagungszentrum
Hannoversche Str. 5 b
10115 Berlin-Mitte

06. Mai 2019
10 Jahre Selbstkontrolltraining SKOLL – innovativ, lebensweltorientiert, vielseitig verankert

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit nunmehr 10 Jahren wird das SKOLL – Selbstkontrolltraining im Bereich der Prävention und der frühen Intervention bei riskantem und missbräuchlichem (Konsum)- Verhalten bundesweit eingesetzt.
Es gibt allen Grund zu feiern: SKOLL verringert nachweislich schädlichen Gebrauch von ganz unterschiedlichen Substanzen wie Alkohol oder Cannabis und hilft auch andere Suchtphänomene zu kontrollieren. SKOLL ermöglicht einen frühzeitigen Zugang zu wirksamen Hilfen. Jugendliche und Erwachsene lernen durch das Programm verantwortlich und gesundheitsbewusst zu leben.
Sie erreichen in aller Regel ihre eigenen gesetzten Ziele – das stärkt das Selbstvertrauen und die Motivation. Und: SKOLL kommt erfolgreich in unterschiedlichen Settings zum Einsatz.

SKOLL ist innovativ, lebensweltorientiert und vielseitig verankert!


Gemeinsam mit Ihnen als SKOLL-Interessierte, langjährige Förderer, Begleiter*in, Anwender*in, Trainer*in, Präventionsfachkraft, Wissenschaftler*in und Kolleg*in in den verschiedenen Institutionen und Fachgesellschaften wollen wir im Rahmen einer Fachtagung auf 10 Jahre SKOLL – Selbstkontrolltraining, auf die gewonnenen Erkenntnisse zurückschauen sowie best practice vorstellen. Vor dem Hintergrund der Bedeutung der frühen Intervention in der Lebenswelt der Menschen werden Weiterentwick-lungen vorgestellt und diskutiert. Wir freuen uns auf ein Treffen in Berlin und dem damit verbundenen Austausch mit Ihnen.

VeranstalterIn
Suchtprävention und Rehabilitation Caritasverband für die Diözese Osnabrück.e.V.

Veranstaltungsort
Berlin

Datum
06.05.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Achtsamkeit als Chance und Ressource in der Suchtarbeit

Beschreibung
»Meditation ist eine Reise ins eigene Innere, bei der man Schritt für Schritt zum besten
Experten für sein eigenes Leben wird.« (Jon Kabat-Zinn)
Achtsamkeitsbasierte Interventions-ansätze finden immer häufiger Beachtung, sowohl in der Behandlung von körperlichen
oder psychischen Erkrankungen, als auch im Bereich der Prävention und im Umgang mit Stress im
privaten und beruflichen Leben. Mitarbeitende in der Suchthilfe sind neben der anspruchsvollen Arbeit mit den Unterstützung suchenden Menschen u. a.
durch Arbeitsverdichtung
und Finanznot in den Einrichtungen
vielfältigen Stress- und
Belastungssituationen ausgesetzt. Regelmäßig angewandte Achtsamkeitsübungen sind
in diesem Zusammenhang für die eigene innere Balance und
Zentriertheit überaus hilfreich.
Eine Grundhaltung der Achtsamkeit kann die praktische Arbeit mit
Klienten sehr bereichern.
Suchtmittelabhängige Menschen erleben häufig innere Unruhe und
Unausgeglichenheit. Das Heran-führen von Klienten an und die regelmäßige Anwendung von Achtsamkeitsübungen können die Abstinenzstabilität fördern und so
ein Element von Rückfallprophylaxe sein.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Steinfurt

Datum
06.05.2019

Datum (Ende)
bis 08.05.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

25. Wissenschaftliches Symposium des Norddeutschen Suchtforschungsverbundes (NSF e.V.)

Beschreibung
„Neue Wege in der Diagnostik und Therapie von Suchterkrankungen“
Mosaiksaal im Neuen Rathaus
Trammplatz 2, 30159 Hannover

VeranstalterIn
Norddeutschen Suchtforschungsverbundes

Veranstaltungsort
Hannover

Datum
08.05.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Was kann ich für Sie tun? Interkulturelle Kompetenzen in der Beratung. Wie der kultursensible Ansatz die Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund erleichtert.

Beschreibung
Die Arbeit mit Migrantinnen und MIgranten ist für die meisten Institutionen der Suchtberatung inzwischen Normalität. Der Umgang mit diesem Klientenkreis stellt die Fachkräfte allerdings permanent vor Herausforderungen bezüglich ihrer Sprache, ihrer Haltung sowie ihres kultur-sensiblen Vorgehens. In diesem Seminar werden hilfreiche Haltungen, Strategien und Denkan-regungen vorgestellt, die die Beratungstätigkeit mit Migrantinnen und Migranten erleichtern können.

Schwerpunkte werden hierbei sein:

• Neue Herausforderungen brauchen neue Herangehensweisen?
Aspekte einer kultur- und migrationssensiblen Beratung

• Zwischen Angst und Neugier – Kulturelle Unterschiede in Beratungsbeziehung

• Reflexion eigener Vorurteile und deren Bedeutung für den Beratungs-verlauf

• Vorstellung ausgewählter Haltungen und Vorgehensweisen

• Fragen und Antworten zur Beratung von Muslimmen und Muslimen

• Arbeit in Kleingruppen

Termin:
09.05.2019, 09.45 – 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr:
30 € für Teilnehmende aus NRW /
60 € für Teilnehmende außerhalb von NRW (incl. Pausenverpflegung, Gebühr wird vor Ort entrichtet)

Referent:
Halidun Atlas (Dipl. Soz.arb./Soz.päd., Drobs Hannover)

Veranstaltungsort:
Jugendgästehaus Bielefeld
Hermann-Kleinewächter-Str. 1
33602 Bielefeld

Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen aus dem sozialen Bereich / Suchtberaterinnen / Lehrerinnen / Beratungslehrerinnen / Schulpsychologinnen / Schulsozialarbeiterinnen / Schuldnerberaterinnen / Bewährungshelfer_innen / Selbsthilfe


VeranstalterIn
Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW

Veranstaltungsort
Bielefeld

Datum
09.05.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Verhaltenssüchte: Wenn Verhaltensweisen zur Sucht werden

Beschreibung
Kurs 36/19

Das Zitat von Gebsattel aus dem Jahr 1954 „Jede Richtung des menschlichen Interesses vermag süchtig zu entarten…“ weist auf eine Ausdehnung des Suchtbegriffs auf stoffungebundene Süchte hin. Exzessiv belohnende Verhaltens-weisen, die zwanghaft wiederholt werden, die die Kriterien einer Abhängigkeit erfüllen, begegnen uns in der Behandlung alkohol- und drogenabhängiger Menschen häufig.
Die Regulation von Stress, von Stimmungen/Gefühlen wird verschoben auf einen starken Verhaltensdrang und eine ständige gedankliche Beschäftigung mit diesem und dem gewünschten Reiz. Oftmals scheint eine angemessene Suchtbehandlung unter diesen Umständen erheblich erschwert, da nicht offen mit den jeweiligen „Ersatzhandlungen“ umgegangen werden kann. Die Handlungs- und Entscheidungs-freiheit wird mehr und mehr eingeschränkt und die exzessive Ausübung aktiviert dieselben Belohnungszentren im Gehirn und führt zu ähnlicher Symptomatik wie bei einer Substanzsucht (dopaminerges System). Die Ersatzhandlungen nehmen verstärkt Raum im Leben abhängigkeits-erkrankter Menschen in Anspruch und kollidieren damit mit sozialen und beruflichen Interessen. Folgen können Isolation, Rückzug, Suizid-gefährdung und Verwahrlosung sein und nicht selten ein Rückfall in die stoffgebundene Sucht. Das Abhängigkeitspotential, die Gesundheitsrisiken und soziale wie berufliche Folgen der Verhaltens-süchte stehen denen substanz-bezogener Süchte in nichts nach.

Im Seminar beschäftigen wir uns mit mehreren „Verhaltenssüchten“ und legen besonderen Fokus auf Sex-und Internetpornosucht/ Cybersexsucht.
Es werden epidemiologische Daten, Besonderheiten in der Diagnostik und Behandlungswege mit Übungen vorgestellt.

VeranstalterIn
LVR-Akademie für seelische Gesundheit

Veranstaltungsort
Solingen

Datum
14.05.2019

Datum (Ende)
bis 15.05.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Visualisieren leicht gemacht – Sucht Spezial

Beschreibung
Das Aufmalen von Themen, Situationen, Entwicklungen und der
begleitenden Emotionen der Beteiligten führt zu Verständnis, Klarheit und Erkenntnissen. Wo Sie mit Worten niemanden erreichen,
finden Bilder den Weg zu den Menschen und bringen Emotionen an
die Oberfläche. Die Sprache der Seele ist eine Bildersprache. Bilder ermöglichen Zugänge zu inneren Prozessen und zu den eigenen unbewussten Ressourcen.
In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie mit einfachen Mitteln Bilder
entstehen lassen können. Wie das Visualisieren Komplexität vereinfacht, Themen verdeutlicht und Sachverhalte sichtbar macht, wofür manchmal keine Worte gefunden werden.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Freckenhorst

Datum
15.05.2019

Datum (Ende)
bis 16.05.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Arbeit mit Gruppen – zwischen Frust, Lust und Sucht

Beschreibung
Einführung in die soziale Gruppenarbeit
Suchtarbeit und -prävention findet häufig in und mit Gruppen statt. Diese Gruppen sind unterschied-lichster Art:
kurzfristig, langfristig, freiwillig, zwangsverpflichtet, psychoedukativ, freizeit-orientiert, inhaltslastig, projektorientiert u.v.m.
Doch allen Angeboten ist gemeinsam, dass sie Phänomenen und Komplexitäten begegnen, die spezifisch für Gruppen sind. Gruppen haben ihre eigene Dynamiken, Muster und Strategien. Sie stellen ein eigenes Feld in
internationaler Forschung dar und es gilt, sich diese anzuschauen
und zu Nutze zu machen, um das eigene Handeln in Gruppen zu
optimieren. Konzepte der Suchthilfe und -prävention
können effektiv und gewinnbringend mit Grundlagen der Sozialen
Gruppenforschung verbunden
werden.
Verstehen wir Sucht auch als einen Ausdruck von Beziehungsstörung so
kann die Arbeit mit Gruppen,
die den Fokus auf „in Beziehung gehen“ setzt, zur Heilung und Vorbeugung beitragen. In der
US-amerikanischen Literatur
findet sich hierzu der Begriff der „Mutual Aid (gegenseitige Unterstützung)“.
Als herausragendes Ziel der Gruppenarbeit bedingt er, dass alle Ressourcen einer Gruppe
genutzt werden – und nicht die Leitung allein Sorge trägt
für Inhalte, Prozesse und Ergebnisse – und dabei manchmal
ausbrennt. Die International Association for Social Work
with Groups zeigt in ihrer jüngsten Veröffentlichung, dass
Gruppenarbeit, unabhängig vom jeweiligen Fachgebiet,
effektiver und erfolgreicher ist, wenn die Leitung geschult
ist in den Grundlagen der Sozialen Gruppenarbeit.
In dieser Fortbildung sollen ausgewählte Aspekte betrachtet
und diese auf die alltägliche eigene Gruppenarbeit
bezogen werden.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Münster

Datum
20.05.2019

Datum (Ende)
bis 22.05.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

MOGL - Motivierende Gesprächsführung in der Beratungsarbeit bei problematischem und pathologischem Glücksspielen

Beschreibung
Zentrales Element auf dem Weg zur Verhaltensänderung ist die Motivation. Diese zu wecken, anzuregen und zu bestärken ist das Ziel der motivierenden Gesprächs-führung. Sowohl das Glücks-spielverhalten als auch dessen Veränderung wird als dynamischer Prozess verstanden, der in verschiedene Stadien eingeteilt werden kann. Im Rahmen der „Motivierenden Gesprächsführung“ soll dieser Prozess (nach Prochaska u.a.) genauer beobachtet werden, um die jeweilige Intervention darauf abzustimmen. Neben der grundsätzlich offenen Haltung der Beraterin/des Beraters den Glücksspielenden gegenüber benötigt jedes Stadium spezifische und durchaus unterschiedliche Interventionen. Dabei bilden vor allem die Prinzipien der „Motivierenden Gesprächsführung (MI)“ von Miller und Rollnick den theoretischen Hintergrund – für viele praktische Übungen.

MOGL
o stellt die Frage, wie motiviert der bzw. die einzelne ist, sich mit dem eigenen Glücksspiel-verhalten und dessen Risiken auseinander zu setzen und es zu ändern.
o gibt kurze Denkanstöße und geht offen mit Ambivalenzen um.
o will die Motivation zur Veränderung stärken und gemeinsam mit den Ratsuchenden Ziele formulieren und ggf. konkrete Schritte vereinbaren.
o will dazu beitragen, die Kommunikation über das Glücksspielverhalten zwischen Berater/in und Ratsuchendem zu verbessern und professionelle Gesprächsführung zu stärken.

Anhand vieler konkreter Gesprächssituationen werden Interventionen und Strategien vorgestellt und in Form von Simulationen eingeübt. Theoretische Grundlagen und Hintergrundwissen werden in Form von Kurzinputs und durch Begleitmaterialien vermittelt.

Der didaktische Aufbau orientiert sich an der Fortbildung MOVE (MOtivierende KurzinterVEntion bei verschiedenen Zielgruppen). MOGL wird von einem Tandem aus zwei Trainerinnen- bzw. Trainern geleitet.

Organisation

Die Fortbildung findet in einem dreitägigen Block statt (20.-22.05.2019) – ein vierter Tag im größerem Abstand zum Seminar (23.09.2019) dient der Vertiefung und bietet die Möglichkeit, das bislang erworbene und genutzte Wissen auf seine „Praxistauglichkeit“ zu überprüfen. Entstandene Fragen und etwaige Probleme können benannt, diskutiert und bearbeitet werden.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit der ginko Stiftung für Prävention, Mülheim an der Ruhr statt.

(Wer übernachten möchte: Wir haben im Jugendgästehaus Bielefeld ein Kontingent von 10 Einzelzimmern für die Nächte zwischen den drei Veranstaltungstagen am 20.05 bis 22.05.vorgemerkt. Bitte wenden Sie sich frühzeitig an das Jugendgästehaus Bielefeld, wenn Sie dort ein Zimmer buchen möchten. Die Zimmer werden nur begrenzte Zeit freigehalten. Geben Sie bitte bei der Buchung unbedingt als Stichwort "Kontingent Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht" an.)

Wichtiger Hinweis: Für die Teilnahme an dieser Fortbildung kann von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus NRW Bildungsurlaub in Anspruch genommen. Die LK Glücksspielsucht NRW ist als Träger von beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen nach AZAV anerkannt.

Termin:
20.05.-22.05.19 plus 23.09.19 (Reflexionstag),
je 09.45 – 17.00 Uhr (insg. 4 Tage)

Teilnahmegebühr:
120 € für Teilnehmende aus NRW / 240 € für Teilnehmende außer-
halb von NRW (incl. Pausenverpflegung, Gebühr wird vor Ort entrichtet)

Referierende:
Angelika Fiedler(Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, ginok) + Hans-Jürgen Haak (Dipl.-Sozialpädagoge, ginko)

Veranstaltungsort:
Jugendgästehaus Bielefeld
Hermann-Kleinewächter-Str. 1
33602 Bielefeld

Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen aus sozialen Bereich / Suchtberaterinnen und Suchtberater / Schulpsychologinnen / Beratungslehrerinnen / Schulsozialarbeiter*innen

VeranstalterIn
Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW

Veranstaltungsort
Bielefeld

Datum
20.05.2019

Datum (Ende)
bis 22.05.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

41. fdr+sucht+kongress

Beschreibung
„Hey Alex, ich habe ein Suchtproblem! Digitaler Aufbruch in der Suchthilfe“

20. Mai 2019 bis 21. Mai 2019
im Lindner Congress Hotel, Bolongarostr. 100
in 65929 Frankfurt am Main.

Zur Online-Anmeldung geht es hier: www.fdr-online.info/anmeldung-kongress/

VeranstalterIn
Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr)

Veranstaltungsort
Frankfurt am Main

Datum
20.05.2019

Datum (Ende)
bis 21.05.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Glücksspiele verstehen = Glücksspieler*innen verstehen?!

Beschreibung
„Wie es mir geht, versteht ja doch keiner“, „Keiner würde mir glauben, dass ich hunderte Euros in wenigen Stunden an Automaten mit Kasperköpfen und Fruchtsalat verzocke“, „Aber wie soll mir dann jemand helfen, der noch nicht mal weiß, wie mein Spiel funktioniert?“
(Zitat eines Glücksspielers in der Beratungsstelle des Arbeitskreises gegen Spielsucht e.V.)

Anders als stoffgebunden Abhängige erleben pathologisch Glücks-spielende nach wie vor, dass ihre Erkrankung und ihr Suchtmittel in ihrem Umfeld auf Unverständnis stößt. Damit sich diese Erfahrung im Beratungskontext nicht wiederholt, ist Grundlagenwissen über die Spielabläufe von Glücksspielmedien wichtig. Da die technische Entwicklung der Glücksspiele rasant voranschreitet und deren rechtliche Grundlagen immer unübersichtlicher erscheinen, wird es für viele Kolleg*innen in ihrem Arbeitsalltag unmöglich, sich ausreichend über Neuerungen zu informieren.

Vor diesem Hintergrund bietet der Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. den Workshop „Glücksspiele verstehen = Glücksspieler*innen verstehen?!“ zum Thema Glücksspielmedien an:

• Wie funktionieren Glücksspiele heute?
• Worin liegt die Faszination und damit die Wirkungsweise der einzelnen Glücksspielmedien?
• Welche rechtlichen Regelungen „beschränken“ das Glücksspiel?
• Wie hat sich der Glücksspiel-markt entwickelt?
• Aber auch: Habe ich Einflussmöglichkeiten auf die Entwicklung des Glücksspielmarktes in meiner Kommune?

Im Rahmen des Workshops werden Geldspielgeräte, Sportwetten und Online-Casinos am praktischen Beispiel vorgestellt und in ihren Spielabläufen, ihren Einsatz- und Verlustmöglichkeiten erklärt. Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, (kostenfrei) eigene Erfahrungen im Spiel am Automaten oder per Wettschein zu sammeln, um so eine sinnliche Erfahrbarkeit herzustellen.

Hinweis:
Interessent*innen mit eigener problematischer/pathologischer Glücksspielerfahrung raten wir dringend von einer Teilnahme ab.

Termin:
29.05.2019, 09.45 – 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr:
30 € für Teilnehmende aus NRW /
60 € für Teilnehmende außerhalb von NRW (incl. Pausenverpflegung. Gebühr wird vor Ort entrichtet)

Referent:
Jürgen Trümper (AK Spielsucht Unna)

Veranstaltungsort:
Jugendgästehaus Dortmund
Silberstr. 24 - 26
44137 Dortmund

Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich / Suchtberaterinnen und -berater / Schuldnerberaterinnen und -berater / Schulpsychologinnen und -psychologen / Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter

VeranstalterIn
Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW

Veranstaltungsort
Dortmund

Datum
29.05.2019

 

Veranstaltungsprogramm der Landesstelle Sucht NRW

Januar bis Dezember 2019

 

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Gerne weisen wir in der Terminübersicht auf Ihre Veranstaltung hin.
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Aufgenommen werden öffentliche Veranstaltungen zum Thema Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe in NRW sowie bundesweite Fachtagungen und Kongresse.

Veranstaltungen der Landeskampagne Sucht hat immer eine Geschichte finden Sie im Online-Veranstaltungskalender unter www.suchtgeschichte.nrw.de.