Termine

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Art, Titel
Termin
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

„Soziale Diagnostik in der Suchthilfe“

Beschreibung
5. Bundeskongress 2019

In dem Kompetenzprofil der DG-SAS empfehlen wir die sogenannten
Analysekompetenzen als wichtigen Baustein im methodischen
Repertoire der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe. Hierzu zählen wir unter anderem die Möglichkeiten der sozialen Diagnostik in diesem Arbeitsfeld. In den unterschied-lichsten Facetten von betreuten Wohnformen, der Suchtberatung über die psychosoziale Begleitung Substituierter bis hin zur sozial- und suchttherapeutischen
Behandlung (um nur Einige zu nennen), spielen eine fachlich
fundierte soziale Diagnostik eine wesentliche Rolle.

Soziale Diagnostik verstehen wir dabei als einen Prozess des
multiperspektivischen Erfassens, Erklärens und Verstehens von
sozialen Problemlagen und bio-psycho-sozio-kulturellen Problem-stellungen mit besonderem Fokus auf die soziale Dimension. Im
Ergebnis bilden soziale Diagnosen dabei die Basis für fallspezifische
Zielformulierungen und Interventionen, welche als Hypothese verstanden werden und einer ständigen Überprüfung und
Anpassung bedarf. Das dieser Prozess, professionell eingesetzt,
Soziale Arbeit in der Suchthilfe wesentlich bereichern kann, ist keine neue Idee. So hat dieser Aspekt bei den zurückliegenden Bundeskongressen bereits 2010 und 2012 einen Platz im Programm eingenommen. Da sich aber auch die soziale Diagnostik forschungs-basiert weiterentwickelt und der methodische Wissensbestand
auch hilfreiche Neuerungen erfährt, widmen wir uns in diesem Jahr als Schwerpunkt diesem vielfältigen Thema.
Wir freuen uns, dass wir auch für den mittlerweile 5. Bundeskongress der DG-SAS hierzu namhafte Referierende aus der Schweiz, Österreich und Deutschland gewinnen konnten. Außerdem möchten wir das Tagungsthema am zweiten Tag für Interessierte noch um zwei
weitere Punkte ergänzen. Zum einen nehmen wir die Tagung als
Ausgangspunkt, um eine Arbeits-gruppe „Sozialarbeitswissenschaften
– mit dem Schwerpunkt Suchthilfe“ innerhalb der DG-SAS zu gründen. Zum anderen werden wir uns mit der Frage beschäftigen, welches Potential die Zusammenarbeit der Suchtselbsthilfe mit der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe hat bzw. auch zukünftig entwickeln kann.

VeranstalterIn
DG-SAS

Veranstaltungsort
Magdeburg

Datum
07.03.2019

Datum (Ende)
bis 08.03.2019

Homepage
www.dgsas.de
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

12. FORUM Essstörungen NRW - Was hilft!? - Erfahrene berichten

Beschreibung
Im Mittelpunkt dieses Forums stehen die Sichtweisen und Erfahrungen der von Essstörungen Betroffenen, ihrer Angehörigen, Freundinnen und Freunde - und die Frage: Was trägt dazu bei, dass Heilung gelingt?
Zum Auftakt wird der neue Dokumentarfilm "Ich hab's geschafft" in Anwesenheit der Filmemacherin Shirley Hartlage von Waage e.V. Hamburg gezeigt.

Das „FORUM Essstörungen NRW“ hat das Ziel, die Vernetzungs-initiativen Essstörungen in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu unterstützen und Neugründungen zu erleichtern. Das Forum bietet den Netzwerken eine regelmäßige Plattform für Kooperationen und Vernetzung und setzt Impulse durch Fachbeiträge. Das Forum ist offen für Fachpersonen, die mit dem Thema „Essstörungen" konfrontiert sind.

VeranstalterIn
Landesfachstelle Essstörungen NRW

Veranstaltungsort
Köln

Datum
07.03.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Sucht und Recht: Leistungsansprüche suchtkranker Menschen

Beschreibung
Insbesondere im Zusammenhang mit der Frage der Übernahme von
Kosten für Adaptionsmaßnahmen oder für eine ergänzende psychosoziale
Betreuung stellen sich hier auch für die alltägliche Betreuungspraxis
relevante Rechtsfragen.
Daneben werden auch die für
die Sicherstellung des Lebensunter-halts einschließlich der Unterkunft
relevanten allgemeinen Leistungs-ansprüche nach dem SGB II und dem
SGB XII näher erläutert.

VeranstalterIn
LWL Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Münster

Datum
11.03.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

„Von Akut bis Komplex: neue Diagnosen! Neue

Beschreibung
Jahrestagung der Deutschsprachigen
Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)

Kontakt:
Anja Kutzer, Simone Mollenhauer
Tel.: 040/7410-54203
Fax: 040/7410-55121
a.kutzer@uke.de

VeranstalterIn
Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie

Veranstaltungsort
Frankfurt am Main

Datum
14.03.2019

Datum (Ende)
bis 16.03.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Ihr bestes Argument sind Sie selbst! Motivieren durch persönliche Präsenz und Überzeugungskraft

Beschreibung
Fortbildung für Mitarbeiter*innen des Bereichs der beruflichen und sozialen Integration suchtmittelabhängiger Menschen

Mitarbeiter*innen, die im Bereich der beruflichen und sozialen Integration von Menschen mit einer Suchterkrankung tätig sind, kommen oft in Arbeitssituationen, in denen sie mit ihren fachlichen Argumenten nicht punkten können. Bei dieser Fortbildung trainieren Sie Strate-gien zu mehr persönlicher Präsenz und Überzeugungskraft.
Nutzen Sie Ihre individuellen Ausdrucksmittel, um mit sicherem Auftreten die Wirkung zu erzielen, die Ihren beruflichen Aufträgen und Zielen entspricht.

VeranstalterIn
Landeskoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker in NRW

Veranstaltungsort
Paderborn

Datum
14.03.2019

Datum (Ende)
bis 15.03.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

105. Wissenschaftliche Jahrestagung, Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V.

Beschreibung
Kontakt:
buss
Wilhelmshöher Allee 273
34131 Kassel
Tel.: 0561/779351
Fax: 0561/102883
buss@suchthilfe.de

VeranstalterIn
Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V.

Veranstaltungsort
Berlin

Datum
20.03.2019

Datum (Ende)
bis 21.03.2019
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

„Ich hab mich da manchmal so abgefertigt gefühlt“ - Medikamentenabhängigkeit bei Frauen

Beschreibung
Von problematischem bis abhängigem Medikamentenkonsum sind Schätzungen zufolge 1,1 bis 2,6 Mio. Menschen in Deutschland betroffen. Der Frauenanteil wird mit 60 bis 70% beziffert. Damit rangiert die Medikamenten-abhängigkeit bei den Frauen noch vor der Alkoholabhängigkeit an zweiter Stelle der Abhängigkeits-erkrankungen. Dieser hohen Prävalenz steht eine geringe sowohl stationäre als auch ambu-lante Behandlungsprävalenz gegenüber. Über die Hintergründe sowie Unterstützungsbedürfnisse und -bedarfe betroffener Frauen ist nur wenig bekannt. Noch weni-ger Erkenntnisse liegen zur Situation von konsumierenden Schwangeren und Frauen, die mit Kindern zusammenleben, vor.

Wo liegen die Knackpunkte beim Thema Medikamentenabhängigkeit? Wie kann Medikamentenabhängigkeit vermieden werden? Wie können medikamentenabhängige Frauen erreicht und unterstützt werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung.

Das Grußwort hält Frau Dr.in Sandra Dybowski vom Ministerium für Arbeit, Gesund-heit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Für die Vorträge am Vormittag konnten Herr Prof. Dr. Gerd Glaeske und Frau Prof.in Dr.in Petra Thürmann gewonnen werden. Gabriele Klärs wird die Ergebnisse des landesgeförderten Projekts „Medikamentenabhängige schwangere Frauen, Mütter und ihre Kinder" präsentieren.
Am Nachmittag steht die Arbeit an spezifischen Themen im Fokus. Ziel ist es, einen lebendigen Gedanken- und Ideenaustausch zu ermöglichen und konkrete Handlungsansätze zu entwickeln.
Herzlich eingeladen sind Fachfrauen/-männer aus den verschiedenen Sektoren der generischen und frauenbezogenen Suchthilfe (ambulant, stationär, akut, rehabilitativ), aus der Selbsthilfe, der psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung, der gynäkologischen und geburtshilflichen Versorgung, Wissenschaft und Forschung sowie Akteure*innen aus der Selbstverwaltung.


VeranstalterIn
Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA

Veranstaltungsort
Essen

Datum
21.03.2019

Dokumente
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Sag Nein! – Suchtpräventionsprogramm für Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung

Beschreibung
Die Gruppe der Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren mit einer geistigen Behinderung gehört unabhängig von der Wohnsituation zu einer besonders gefährdeten Gruppe für problematischen Substanzkonsum. Junge Menschen mit geistiger Behinderung wehren sich im sozialen Miteinander weniger gegen Angebote Rauschmittel zu konsumieren. Sie trinken Alkohol häufiger aus dem Grund, weil es die anderen auch tun. Die Motivation des „dazu-gehören-wollens“, fehlende Handlungsalternativen und die fehlende Fähigkeit Entspannung und Wohlbefinden herzustellen spielen eine große Rolle bei ihrem Substanzkonsum. Deshalb reicht es für die Zielgruppe nicht aus, etablierte Präventionsmethoden 1:1 zu übernehmen.
Genau hier setzt „Sag Nein!“ an. Neben Informationen zu Alkohol, Nikotin und Cannabis, den hauptsächlich konsumierten Substanzen, werden die o.g. Motive im Suchtpräventionsprogramm „Sag Nein!“ fokussiert. Die besondere Situation junger Menschen mit einer geistigen Behinderung wird proaktiv berücksichtigt. Das pilothaft an zwei Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung erprobte Programm „Sag Nein!“ wendet leichte Sprache an, bietet wiederkehrende Rituale um Sicherheit zu vermitteln, und setzt verstärkt Wiederholungen und vielfältige Visualisierungen ein. Leicht verständliche und alltagsnahe Rollenspiele und Übungen zum „Nein sagen!“ runden das Programm ab.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Freckenhorst/ Warendorf

Datum
25.03.2019

Datum (Ende)
bis 26.03.2019
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

„Reden allein reicht nicht“ – Körperorientierte Interventionen

Beschreibung
In der Suchttherapie und -beratung gewinnen körper- und bewegungsbe-zogene Interventionen bzw. die Einbeziehung des Körpers zunehmend an Bedeutung. Dies entspricht
auch neurobiologischen Erkenntnissen der letzten
Jahre, die die Bedeutung des Körpers und von Bewegung auf die Veränderung festgefahrener gedanklicher Muster und psychischer Prozesse bestätigt. Die enge Wechselbeziehung zwischen dem Gehirn und dem Körper ermöglicht
es somit, Veränderungsprozesse nicht nur über veränderte
Einstellungen, also über Reflexion zu erzielen, sondern auch über bewusste körperliche Veränderungen. Denn nach G. Hüther gehen Vorstellungen und Gedanken einher
mit spezifischen Erregungsmustern im Gehirn, die – je häufiger sie passieren – zur Stabilisierung der an diesen Denkmustern beteiligten
und dabei aktivierten Nervenzell-Verbindungen führen (vgl. G. Hüther in: Maja Storch et al, Embodiment,
2006).
Die Fokussierung auf achtsamkeits-basierte und ressourcenorientierte
Übungen wie z.B. Atem-, Körperübungen, Bewegungshaltungen
und -muster eröffnet somit in der Sucht- und auch der Traumatherapie
ein enormes Veränderungsund
Entspannungspotential.
Dabei geht es einerseits in der konkreten Arbeit bei beispielsweise eher depressiven Klienten/innen darum, die Aktivität, den Antrieb
zu fördern und das Gedankenkreisen zu unterbrechen, andererseits bei impulsgesteuerten oder unter starkem
Suchtdruck stehenden KlientInnen, die mit Worten oftmals nicht mehr erreichbar erscheinen, eher darum, beruhigend und entspannend zu arbeiten im Sinne einer geförderten
Impulsregulierung.

VeranstalterIn
LWL Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Bielefeld

Datum
29.03.2019

Datum (Ende)
bis 30.03.2019

 

Veranstaltungsprogramm der Landesstelle Sucht NRW

Januar bis Dezember 2019

 

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Aufgenommen werden öffentliche Veranstaltungen zum Thema Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe in NRW sowie bundesweite Fachtagungen und Kongresse.

Veranstaltungen der Landeskampagne Sucht hat immer eine Geschichte finden Sie im Online-Veranstaltungskalender unter www.suchtgeschichte.nrw.de.