Umsteigen kann gelingen - Vom intravenösen zum inhalativen Heroinkonsum

Ergebnisse der SMOKE-IT-Studie

Intravenöser Heroinkonsum stellt nach wie vor die risikoreichste Konsumart dar. Die SMOKE-IT Studie ging der Frage nach, inwiefern mit Hilfe neuartiger Präventionsmethoden sowie medialer und personaler Interventionen intravenöse konsumierende Frauen und Männer zum Umstieg auf inhalativen Konsum motiviert werden können

Die SMOKE-IT-Studie wurde vom Institut für Suchtforschung (ISFF), Fachhochschule Frankfurt am Main, im Auftrag der Deutschen Aids-Hilfe in insgesamt fünf deutschen Städten (Frankfurt, Berlin, Dortmund, Hamburg und Bielefeld) durchgeführt. Aus Nordrhein-Westfalen beteiligte sich die Aidshilfe Dortmund sowie die Drogenberatung Bielefeld.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass drogengebrauchende Menschen ein großes Interesse am Erhalt ihrer Gesundheit haben und Maßnahmen bzw. Informationen mit risikomindernden Inhalten und Zielen annehmen. Die Autoren empfehlen Einrichtungen, die bisher ausschließlich Angebote des Spritzentauschs vorhalten, ihr Angebot um mediale Informationen sowie Rauchfolien zu ergänzen.   Den gesamten Abschlussbericht  inkl. weiterer Empfehlungen zu gesundheitspräventiven Maßnahmen bei drogengebrauchenden Menschen finden Sie hier.

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