Videokonferenzsoftware für Einrichtungen der ambulanten Suchthilfe in NRW

Die Einschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus beeinflussen den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden der ambulanten Suchthilfe in NRW weiterhin gravierend. Der Einsatz von Online-Beratung ist wichtig, um Ihren Klient*innen weiterhin Unterstützung anzubieten. 

Die Geschäftsstelle der Landesstelle Sucht NRW unterstützt Einrichtungen der Suchthilfe in NRW ab 01.09.2020 bei der Nutzung der Videokommunikationssoftware RED connect. 

Bei RED connect handelt es sich um einen zertifizierten Anbieter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, welcher den dort formulierten Standards (Datenschutz, Verschlüsselung etc.) genügt. RED connect ist in Einzelgesprächen kostenlos. Zukünftig soll eine Gruppenkonferenz-Funktion möglich sein, welche dann aber kostenpflichtig ist.

Der Patient muss (wie bei allen Videosprechstunden) vorab eine Einverständniserklärung ausgefüllt und unterschrieben haben.

Bitte melden Sie sich bis Ende September bei der Geschäftsstelle zurück mit der Information, ob Sie eine Gruppenvideo-Funktion benötigen (nutzen sie dazu gerne die Bedarfsabfrage).

Die Anmeldung beim Anbieter müssen Sie jeweils selbst tätigen. Bitte registrieren Sie sich auf dieser Seite: https://www.redmedical.de/red-connect-beratungsstellen/ (bitte Chrome, Firefox oder Safari nutzen). Auf dieser Seite finden Sie eine Anleitung zur Registrierung, sofern Probleme auftauchen sollten: https://hilfe.redmedical.de/display/RH/RED+connect+Videosprechstunde

Das Gesundheitsministerium NRW übernimmt für die ambulante Suchthilfe für ein Jahr die Kosten.

Hierzu wird eine Teilnahme an der Evaluation durch die Geschäftsstelle der Landesstelle Sucht NRW erbeten sowie eine Prüfung der eigenen finanziellen Übernahme nach dem Pilotzeitraum.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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