Rückgang bei der Zahl der Drogentoten

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW gab gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres und Kommunales NRW bekannt, dass die Zahl der Drogentoten im vergangenen Jahr auf dem niedrigsten Stand seit über 20 Jahren gefallen ist.

Gesundheitsministerin Barbara Steffens erklärte: „Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere niedrigschwelligen Präventions- und Hilfeangebote einen unschätzbaren Beitrag für das Überleben der betroffenen Menschen leisten.“ Zu den speziellen Hilfsangeboten in NRW zählen eingerichtete Konsumräume sowie substitutionsgestützte Behandlungsangebote, die von fast 25.000 Drogenkranken in Anspruch genommen werden.

Innenminister Ralf Jäger sagte, man dürfe jedoch keine Entwarnung geben. „Jeder Drogentote ist einer zu viel. Die Polizei geht weiter konsequent gegen Drogendealer vor.“

Die Haupttodesursache der im Jahr 2012 durch Drogen gestorbenen 161 Männer und 43 Frauen war der Konsum von Heroin oder die Kombination aus Heroin und anderen Stoffen.

 

Link zur Pressemitteilung

 

Zurück