Projekt zur Machbarkeit und Wirksamkeit kooperativer Leistungserbringung von Jugendhilfe und Suchthilfe für suchtbelastete Familien

Die Humanistische Fakultät der Universität Köln führt in Kooperation mit dem Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH das Projekt  Machbarkeit und Wirksamkeit kooperativer Leistungserbringung von Jugendhilfe und Suchthilfe für suchtbelastete Familien durch. 

Projekthintergrund:

In der Sozialen Arbeit zeichnet sich in den letzten Jahren ein Paradigmenwechsel an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Suchthilfe ab, so dass eine stärkere Kooperation zwischen den Systemen angestrebt wird. Dieser Veränderungsprozess kann als bedarfsorientiert eingestuft werden, wenn man bedenkt, dass in Deutschland im Schnitt jedes sechste Kind in einer suchtbelasteten Familie aufwächst und dass das Transmissionsrisko dieser Kinder im biografischen Verlauf unter einer psychischen, bzw. Suchterkrankung zu leiden um 30-40 % erhöht ist, im Vergleich zur allgemeinen Alterskohorte.

Bei der Betrachtung des Forschungsstandes zu dieser Entwicklung zeigt es sich, dass es vor allem an einer soliden Grundlagenforschung fehlt, die Handlungsorientierung für eine qualifizierte Praxis schafft. In diesem Sinne besteht das Erkenntnisinteresse des Forschungsprojektes im Kern darin herauszufinden, ob sich das Konzept der kooperativen Leistungserbringung zwischen Jugend- und Suchthilfe im Bereich der Hilfen zu Erziehung in der Praxis als gangbarer und effektiver Weg erweist, um suchtbelasteten Familien die Aufmerksamkeit und Unterstützung zukommen zu lassen, die es braucht, um Kinder wirksam zu schützen und deren physische und psychische Salutogenese zu fördern.

Zur Umsetzung des Projektvorhabens werden Einrichtungen gesucht, die sich beteiligten möchten:

Projektbeschreibung

Aufruf zur Teilnahme am Forschungsvorhaben

Zurück