Kontinuierlich weniger Tote durch Drogen

Die Landesregierung NRW teilt mit, dass die Zahl der Drogentoten in Nordrhein-Westfalen entgegen dem bundesweiten Trend kontinuerlich sinkt. Gesundheitsministerin Steffens betont, dass sich niedrigschwellige Sucht- und Drogenhilfeangebote  wesentlich dazu betragen, dass sich die gesundheitliche Situation drogenabhängiger Menschen verbessert. Insbesondere die Drogenkonsumräume sowie ein Anheben der Eigenbedarfsgrenze durch die Justiz verbessern insgesamt den Zugang zum Hilfesystem und haben sich bewährt.
Innenminister Jäger betont in diesem Zusammenhang die konsequente Strafverfolgung der Drogendealer.

Im Jahr 2014 verstarben 184 Menschen, darunter 155 Männer und 29 Frauen, an den Folgen ihres Drogenkonsums in NRW. Im Jahr 2013 waren es 198 Tote. Bundesweit steigt die Zahl der Drogentoten kontinuierlich leicht an: 2014 starben in Deutschland 1.032 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums (2013: 997; 2012: 934). 

Pressemitteilung MGEPA/MIK: Kontinuierlich weniger Tote durch Drogen, 24.03.2015

Standorte und Informationen zu Drogenkonsumräumen in Deutschland

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