Einladung zur Tagung: "Ich hab mich da manchmal so abgefertigt gefühlt" - Medikamentenabhängigkeit bei Frauen am 21. März 2019 in Essen

Von problematischem bis abhängigem Medikamentenkonsum sind Schätzungen zufolge 1,1 bis 2,6 Mio. Menschen in Deutschland betroffen. Der Frauenanteil wird mit 60 bis 70% beziffert. Dieser hohen Prävalenz steht eine geringe sowohl stationäre als auch am­bu­­lante Behandlungsprävalenz gegenüber. Über die Hintergründe sowie Unter­stüt­zungs­­bedürf­­­nis­se und -bedarfe betroffener Frauen ist nur wenig bekannt.

Wo liegen die Knackpunkte beim Thema Medikamentenabhängigkeit? Wie kann Medi­­­ka­­men­­tenabhängigkeit vermieden werden? Wie können medika­men­ten­abhän­gige Frauen erreicht und unterstützt werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung.

Für die Vorträge am Vormittag konn­ten Herr Prof. Dr. Gerd Glaeske und Frau Prof.in Dr.in Petra Thürmann gewonnen werden. Gabriele Klärs wird die Ergebnisse des landesgeförder­ten Projekts „Medikamen­ten­­abhängige schwangere Frauen, Mütter und ihre Kinder" präsentieren.

Am Nachmittag steht die Arbeit an spezifischen Themen im Fokus. Ziel ist es, einen lebendigen Gedanken- und Ideenaustausch zu ermöglichen und konkrete Hand­lungs­ansätze zu entwickeln.

Herzlich eingeladen sind Fachfrauen/-männer aus den verschiedenen Sektoren der gene­rischen und frauenbezo­genen Suchthilfe (ambulant, stationär, akut, rehabilita­tiv), aus der Selbsthilfe, der psycho­sozialen und psychothera­peu­ti­schen Versorgung, der gynäkologischen und geburts­hilflichen Versorgung, Wissen­schaft und Forschung sowie Akteure*innen aus der Selbstverwaltung.

Das ausführliche Programm mit Anmeldebogen und weiteren Informationen finden Sie hier.

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