Coronavirus - Aktuelle Informationen für die Suchthilfe

Die Versuche zur Eindämmung der Verbreitung des Sars-CoV-2- Virus hat einige Auswirkungen auch für die Suchthilfe. Im Folgenden finden Sie aktuelle Meldungen und Stellungnahmen.

NRW-Soforthilfe 2020 kann ab sofort online beantragt werden.

Interessante Links für die Suchthilfe

 

Selbsthilfeangebote gemäß Coronaschutzverordnung

Zu den Rahmenbedingungen für Treffen und Angebote der Selbsthilfe unter Berücksichtigung der Coronaschutzverordnung hat sich das MAGS wie folgt geäußert:
  • § 7 Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in der seit dem 10. November 2020 geltenden Fassung trifft Regelungen zu „Weiteren außerschulischen Bildungsangeboten“. 
  • Nach § 7 Absatz 1 CoronaSchVO sind „Angebote der Selbsthilfe“ ausdrücklich Bildungsangebote im Sinne der Regelung. Mithin sind Angebote der Selbsthilfe unter Beachtung der Regelungen der §§ 2 bis 4a CoronaSchVO zulässig.
  • Nach § 2 Absatz 2 Nr. 5 CoronaSchVO darf der Mindestabstand unterschritten werden bei Bildungsveranstaltungen nach § 7 CoronaSchVO für fest zugeteilte Sitzplätze, wenn die Raumgröße eine andere Anordnung der Sitzplätze nicht zulässt. Die Regelung gilt für alle Bildungsangebote nach § 7 CoronaSchVO. Einer ausdrücklichen Erwähnung der einzelnen Bildungsangebote bedarf es nicht. Dies gilt auch für die folgenden Verweise auf § 7 CoronaSchVO.
  • Nach § 3 Absatz 2 Satz 1 Nr. 5 CoronaSchVO besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands bei Bildungsveranstaltungen nach § 7, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden.
  • Von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen sind Lehrkräfte bei Bildungsangeboten nach § 7 CoronaSchVO.
  • Nach § 4a Absatz 3 ist die besondere Rückverfolgbarkeit sicherzustellen bei Bildungsangeboten nach § 7 CoronaSchvO, wenn zulässigerweise der Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen nicht eingehalten werden kann.

 

Konkrete Angebote der ambulanten Suchthilfe in Nordrhein Westfalen und anderen Bundesländern

  • Videokonferenzsoftware RED Connect für Suchtberatungsstellen in NRW: Hierzu unterstützt die Geschäftsstelle der Landesstelle Suchr NRW Sie und Ihre Arbeit. Wir koordinieren zentral die Registrierung zum Einsatz einer Videokonferenzsoftware für Einrichtungen der Suchthilfe in NRW. Wir haben das TÜV-zertifizierte System RED Connect ausgewählt. Mehr Infos
  • www.digitale-lotsen.org: Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) stellt im Rahmen des Bundesmodellprojekts „Digitale Lotsen“ die Website mit Praxistipps und digitalen Anwendungen zur Unterstützung der digitalen Transformation für die Einrichtungen der Suchthilfe zur Verfügung. Zudem werden einmal wöchentlich eine digitale Sprechstunde angeboten. 

Leistungen der medizinischen Rehabilitation für abhängigkeitskranke Menschen

  • Rundschreiben der Rheinischen  und Westfälischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zum weiteren Vorgehen im Hinblick auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation für abhängigkeitskranke Menschen und zur finanziellen Unterstützung für Reha-Einrichtungen in Bezug auf die Coronavirus-Pandemie, 27. März 2020: pdf-Dokument (532 KB)  
  • Die von den Rentenversicherungsträgern zugelassenen Einrichtungen für die Suchtnachsorge sind in die Datenbank www.nachderreha.de aufgenommen worden. Ab 1. Juli 2021 werden nur noch die zugelassenen und in dieser Datenbank eingetragenen Suchtnachsorgeeinrichtungen für die Erbringung der Suchtnachsorge für die Rentenversicherung in Anspruch genommen. Für Einrichtungen, die bislang nicht in dieser Datenbank sind und Suchtnachsorge für die Rentenversicherung erbringen wollen, gilt ein Kriterienkatalog zur Aufnahme in die Datenbank. 

Substitutionsgestützte Behandlung und drogengebrauchende Menschen

  • 09.04.2020: Die Geschäftsstelle der BAG Wohnungslosenhilfe e. V. veröffentlicht erste Auswertungen der Erhebung „CORONA und Wohnungslosigkeit“. Hierzu liegen Informationen aus 73 Kommunen aus den Bundesländern BadenWürttemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NordrheinWestfalen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein sowie aus den Stadtstaaten Berlin und Hamburg vor: pdf-Dokument (521 KB)
  • Die BAG Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) fordert ein 10-Punkte-Sofortprogramm. Die Dienste und Einrichtungen der Hilfen im Wohnungsnotfall sind in großer Sorge um die Menschen in Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot, um die Mitarbeitenden der Hilfeangebote und zuweilen auch um die Existenz der Einrichtungen: pdf-Dokument (70 KB)
  • Informationen zur Opioid-Substitution und Sars-CoV-2/Covid-19 - Hinweise für substituierende Ärztinnen und Ärzte, 16. März 2020: pdf-Dokument (62 KB)
  • Extra Rundbriefe (link) und weitere Informationen (link) zu Covid-19 und Substitution des Forums Substitutionspraxis
  • EMCDDA update on the implications of COVID-19 for people who use drugs (PWUD) and drug service providers, pdf-Dokument (825 KB)
  • Information für Drogengebrauchende und Substituierte des JES Bundesverbandes, der Deutschen Aidshilfe, JES NRW und akzept e. V., pdf-Dokument (825 KB)
  • Hilferuf der ambulanten Drogen-Aids-und Suchthilfe. COVID 19 - Schnelle Hilfen für Drogengebrauchende und Obdachlose! des JES Bundesverbandes, der Deutschen Aidshilfe, JES NRW und akzept e. V.: pdf-Dokument (273 KB)

Stellungnahmen und Presseerklärungen

  • Gemeinsames Positionspapier der Deutschen Aidshilfe e.V., akzept e.V. und des JES Bundesverband e.V. zur SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung für eine adäquate, medizinische Versorgung von PatientInnen mit Opioidabhängigkeit (pdf-Dokument, 204 KB
  • Der fdr+ hat auf der Grundlage der Auswertung einer umfassenden Mitgliederbefragung (pdf-Dokument, 1.352 KB) ein Positionspapier zu den Auswirkungen und Konsequenzen der Corona-Pandemie auf/für die Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe veröffentlicht, 17.07.2020, pdf-Dokument (318 KB). 
  • Wissenschaftler/-innen der unterschiedlichen SAGE Disziplinen (SAGE = Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung) haben eine Stellungnahme zur Corona-Pandemie und ihren gesellschaftlichen Folgen verfasst.15.05.2020, pdf-Dokument (3.085 KB)
  • Presseerklärung des Elternverbandes ARWED "„Ambulante Suchthilfe - wichtig und unverzichtbar! Auch in Zeiten von Corona!“ Podcast-Serie des Elternverbandes ARWED geht viral"; 14.05.2020, pdf-Dokument (206 KB)
  • Stellungnahme des Ministeriums für Arbeit, gesundheit und Soziales: Ambulante Angebote für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen und deren Angehörigen während der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen; 11.05.2020, pdf-Dokument (116 KB)
  • Empfehlung zu Glücksspielwerbung während der Corona-Pandemie: Empfehlung (1/2020) des Fachbeirats Glücksspielsucht; 08.05.2020, pdf-Dokument (160 KB)
  • Neue Rechtsverordnung vereinfacht Verschreibung von Substitutionspräparaten während der Pandemie; 21.04.2020, pdf-Dokument (160 KB)
  • Anschreiben der DHS und der Suchtverbände an das BMAS zur Systemrelevanz der Leistungserbringer ambulanter, ganztägig ambulanter und stationäre Einrichtungen, 07.04.2020, pdf-Dokument (136 KB)
  • Stellungnahme der DHS: Die Sucht-Selbsthilfe als unverzichtbarer Bestandteil des Suchthilfesystems ist in Krisenzeiten notwendiger denn je!, 07.04.2020, pdf-Dokument (380 KB)
  • Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS), 06.04.2020, pdf-Dokument (109 KB)
  • Stellungnahme der Deutschen Vereinigung für soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG), 02.04.2020, pdf-Dokument (346 KB)
  • Stellungnahme der DHS, Suchthilfe rettet Leben - in Krisenzeiten notwendiger denn je!, 30.03.2020, pdf-Dokument (393 KB)
  • Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), 27.03.2020, pdf-Dokument (71 KB)
  • Information zum Sozialschutz-Paket,gilt auch für die Sucht-Reha, Bundesmnisterium für Arbeit und Soziales, 25. März 2020
  • Presseerklärung der Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig: „Wir brauchen flächendeckende Substitutions- und Hilfsangebote – auch in der Coronakrise“, 24.März 2020
  • Gemeinsame Presseerklärung von Fachgesellschaften und Verbänden der Suchtkrankenbehandlung zur Aufrechterhaltung der ambulanten und stationären Suchtkrankenversorgung, pdf-Dokument (306 KB)
  • Schreiben der Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig an die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., 19. März 2020: pdf-Dokument (78 KB)
  • Positionspapier der Suchtfachverbände zur Weiterführung stationärer Entwöhnungstherapie, 21. März 2020: pdf-Dokument (232 KB)
  • Stellungnahme des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr) in Bezug auf die angeordneten Einschränkungen bzw. veränderten (Arbeits-) Bedingungen, 17.März 2020: pdf-Dokument (135 KB) 

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