Computerspielsucht als Störungsbild anerkannt

Die Weltgesundsheitsorganisation (WHO) hat das neue Diagnostikmanual ICD-11 verabschiedet. Das ICD-11 wird im Jahr 2022 in Kraft treten und umfasst ab dann verbindlich das Störungsbild "Gaming Disorder" (Computerspielsucht) als diagnostizierbares Störungsbild. Die Computerspielsucht ist somit als Erkrankung anerkannt.

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Forschende der Universität Ulm haben einen psychologischen Test zur Untersuchung der Computerspielsucht entwickelt. Parallel zu ihrer Veröffentlichung im Fachjournal „International Journal of Mental Health and Addiction“ machen die Forschenden den „Gaming Disorder Test“ im Internet auch in deutscher Sprache öffentlich zugänglich. Über die Online-Plattform www.gaming-disorder.org erhalten Probandinnen und Probanden nicht nur Rückmeldung zu ihrem Videospielverhalten im Vergleich zu den übrigen Studienteilnehmenden: Mit ihrer Teilnahme können sie auch eine der bisher größten Untersuchungen zur Computerspielsucht nach WHO-Definition unterstützen.

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