Bedarfserhebung "Geflüchtete Mädchen/Frauen und Substanzkonsum"

Online-Erhebung startet am 12. September 2018

Frauen und Mädchen, die fliehen müssen, können als besonders vulnerable Gruppe verstanden werden, die vielfachen und komplexen Stress- und Belastungsfaktoren vor, während und nach der Flucht ausgesetzt sind – Faktoren, die ihre Gesundheit und damit auch eine potenzielle Suchtproblematik nachhaltig beeinträchtigen können. Die Lebenslagen von geflüchteten Mädchen und Frauen, insbesondere geschlechterbezogene Traumatisierungen ebenso wie Zugangsbarrieren zum Versorgungs- und Hilfesystem, gilt es in der Suchtprävention und Suchthilfe zu berücksichtigen, um eine angemessene Versorgung von geflüchteten Mädchen und Frauen gewährleisten zu können. Aus diesen Gründen greift die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA, diese Datenlücke auf und führt gemeinsam mit dem Forschungsinstitut tifs eine erste Bestandsaufnahme und Bedarfserhebung zum Thema „Geflüchtete Mädchen/Frauen und Substanzkonsum“ durch.

Die Online-Erhebung als eine erste Bestandsaufnahme und Bedarfserhebung wird vom 12. September bis zum 02. Oktober 2018 durchgeführt. Dazu werden die Suchthilfe in NRW, Einrichtungen der Flüchtlings-/Migrationsarbeit, Frauen- und Mädcheneinrichtungen, Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen etc. in NRW befragt. 

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