Termine

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Aufgrund der aktuellen Situation rund um das neuartige Corona-Virus müssen leider bis auf Weiteres sämtliche Veranstaltungen ausfallen. Dazu gehören zum Beispiel Fortbildungen, Arbeitskreise und andere Sitzungen. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Art, Titel
Termin
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Rückfallprophylaxe und Rückfallmanagement

Beschreibung
Rückfälle im Verlauf einer Abhängigkeitsbehandlung stellen verständlicherweise eine besonders schwere Entmutigung, sowohl für die betroffenen Patienten und ihre Angehörigen, als auch für die Therapeuten dar. Andererseits zeigen Forschungsergebnisse übereinstimmend, dass Rückfälle in der Regel kein prinzipielles Scheitern vorangegangener Behandlungsbemühungen bedeuten, sondern vielmehr normale Vorgänge auf dem Weg zu dauerhafter Abstinenz darstellen und Ausdruck kurzfristiger Überforderung der Betroffenen sind.
Eine therapeutische Unterstützung in Form von gezieltem Umgang mit intra- bzw. interpersonellen Risikobedingungen, die die Rückfallgefahr erheblich steigern, gilt als ein fester Bestandteil einer evidenzbasierten Entwöhnungsbehandlung. Auch die Vermittlung eines mit Patienten gemeinsam erarbeiteten Vorgehens bei Rückfällen stellt eine effektive Hilfe dar.

In dem Seminar werden Vorgehens-weisen vorgestellt, um das Thema Rückfall - unabhängig von der jeweiligen therapeutischen Aus-richtung - zu einem zentralen Behandlungsthema werden zu lassen: Neben Rückfalldiagnostik, -analyse und -modellvermittlung sowie Einbeziehung von Angehörigen u.a. sollen eine Reihe effektiver Verfahren erläutert und anhand von Videoaufzeichnungen demonstriert werden. Außerdem sollen spezifische Methoden, die das Rückfallrisiko bei Suchtkranken senken können, geübt werden. Hierzu zählen v.a. Ablehnungs-training, Expositionsübungen und Bewältigungstonbänder. Insgesamt wird ein erprobtes Vorgehen mit Rückfällen während der Behandlung vorgestellt, das den Patienten ermöglicht, sich kurzfristig zu stabilisieren, ihren Rückfall zu verstehen und zu akzeptieren, sowie daraus geeignete Konsequenzen für die Fortführung ihrer Behandlung abzuleiten.
Durch eine aktive Beteiligung der Seminarteilnehmer sollen eine kreative Diskussion und sinnvoller Austausch über die Integrations-möglichkeiten der vorgestellten Vorgehensweisen im Behandlungs-alltag angeregt werden.

VeranstalterIn
Fachverband Sucht e.V.

Veranstaltungsort
online

Datum
02.11.2020

Datum (Ende)
bis 03.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Ressourcenaktivierung in Beratung und Behandlung

Beschreibung
»Das Unbewusste ist ein riesiger Speicher …« (Milton Erickson)

Gemeint ist mit dieser kleinen Metapher, dass Menschen, ganz gleich unter welchen Bedingungen sie leben, im Laufe ihres Lebens Erfahrungen „gespeichert“ haben, aus denen sie jederzeit für sie Brauchbares, Hilfreiches entnehmen können. Der Wortstamm „Source“ (Quelle) weist darauf hin, dass jeder Mensch ein reichhaltiges Reservoir an Stärken, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnissen, Erfahrungen, Talenten, emotionalen und intuitiven Qualitäten besitzt, aus denen er schöpfen kann, um seine persönliche Weiterentwick-lung und die Überwindung von Krisen und Krankheiten zu gestalten.
Aus der Wirksamkeitsforschung der Psychotherapie wissen wir, dass therapeutische Interventionen, die zusätzlich zur Problemaktivierung auch auf Ressourcenaktivierung fokussieren, den rein problem-orientierten Therapien deutlich überlegen sind. Der ressourcen-orientierte Ansatz geht davon aus, dass der Mensch die meisten Ressourcen, die er zur Lösung seiner Probleme benötigt, selbst in sich trägt. Beratung und Therapie kommt die Aufgabe zu, Hilfestellung zu geben im Entdecken und Entwickeln dieser Kraftquellen. Diese Haltung ist geprägt von der Annahme, dass Patientinnen bzw. Patienten und Klientinnen bzw. Klienten über ein großes Veränderungspotential verfügen und beschränkt die Rolle von Beraterinnen bzw. Beratern und Therapeutinnen bzw. Therapeuten auf die eines Prozesshelfenden, Hebamme oder eines Wegbegleitenden.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Meinerzhagen

Datum
05.11.2020

Datum (Ende)
bis 06.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Rassismuskritische Mädchen*arbeit – ein intersektionaler Reflexionsansatz

Beschreibung
Rassismuskritische und geschlechterreflexive Perspektiven werden zunehmend auch in Einrichtungen der Jugend(sozial)arbeit als Grundlagen pädagogischen Handelns mitgedacht. In diesem Online-Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit Rassismuskritik und Geschlechterreflexion als Querschnittsthemen behandelt werden?

Ausgehend von den Erfahrungen in der Mädchen*arbeit bieten wir zu dieser Frage Impulse für eine fachliche (Weiter-)Entwicklung an. Methodisch wird es eine Mischung an Input und Reflexionsfragen geben. Für die Gruppenarbeit bieten wir die Möglichkeit entlang von Empowerment- und Privilegienreflexion aus einer rassismuskritischen Perspektive in unterschiedlichen Räumen zu arbeiten.

VeranstalterIn
AJS NRW Kinder- und Jugendschutz für NRW

Veranstaltungsort
online

Datum
05.11.2020
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

"Von Willkommenskultur zu Abwehr": Wie geht´s weiter?

Beschreibung
Der Dachverband der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum e.V. (DTPPP e.V.), das Institut für Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapie u. Psychosomatik Düsseldorf (IPPP e.V.) und das Transfernetzwerk Soziale Innovation – s_inn (EvH RWL) laden ein zur Online-Veranstaltung mit dem Titel "Von Willkommenskultur zu Abwehr – wie weiter in der Arbeit mit Geflüchteten?“ - und zwar am Donnerstag, 5. November 2020, von 16 bis 18 Uhr.

Dabei sind die Referentinnen: Dr. Rebekka Ehret, "Zur Kultur der Europäischen Migrationspolitik", und Prof. Dr. Luise Reddemann,"Trauma ist nicht alles - Würde in der Arbeit mit Geflüchteten".

Ungleichheit in der gesundheitlichen Versorgung war einer der Gründungsanlässe für den DTPPP e.V. und seither unter unterschiedlichen Blickwinkeln Thema der jährlichen Kongresse in Deutschland, Schweiz und Österreich. Aufgrund von Corona Pandemie musste der diesjährige DTPPP Kongress zum Thema Rassismus und der „Transkulturellen gesundheitlichen Versorgung jenseits von Wir und die Anderen“ verschoben werden, die Themen Ungleichheit und Ausgrenzung sind geblieben.

Denn die Corona-Pandemie hat gegenwärtige Fragen gesundheitlicher und sozialer Ungleichheit nicht etwa aufgehoben, im Gegenteil, sie wirkte von Anfang an als Kontrastmittel, das sichtbar macht, wer unsichtbar gemacht wird, was in unseren Gesellschaften fehlt, welche Ungleichheiten toleriert werden, wem Anerkennung und Recht verweigert oder gewährt wird. Eine der vergessenen oder gar ausgelagerten und abgewehrten Gruppen sind die Geflüchteten.

85 Prozent der Geflüchteten in Deutschland stammen aus Ländern, die im Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2019 stark von Krieg, Bürgerkrieg oder politischer Verfolgung oder beidem betroffen waren. Das Etikett „Flüchtling“ kann je nach Zuordnung zum Flüchtlingsschutz oder zum Ausschluss von Rechten führen.

Spannungsfelder ergeben sich in diesem Zusammenhang in der Asyl- und Migrationspolitik durch Widersprüche zwischen humanitären, politischen und rechtlichen Anforderungen. So ist die Lebenssituation der Geflüchteten paradoxerweise durch die Gleichzeitigkeit von Lebensmut und Widerstandsfähigkeit und eine Verletzlichkeit, prekäre Lebenslagen und erzwungene Immobilität in einer permanenten Ungewissheit, z.B. in den Lagern, gekennzeichnet.

Die Fluchtdynamiken sind zu einer Tatsache geworden, die zum Zustand der gegenwärtigen Weltgesellschaft gehört und auch die hiesige Gesellschaft geändert hat. Diese Realität von Flucht und Migration wird bleiben und die Antwort kann nicht Abwehr sein.

Daher fragt diese Veranstaltung nach den psychologischen und subjektiven Folgen der europäischen Migrationspolitik für Geflüchtete sowie für Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialsystem, die mit diesen Menschen arbeiten und sie begibt sich auf die Suche nach neuen Antworten und Impulsen.

Bitte registrieren Sie sich unter diesem Link zur Teilnahme an der Veranstaltung: https://evh-bochum-de.zoom.us/meeting/register/tJYpc-mvqz4pGtShgo0MSNFmJ5FUnJDFcA5P




VeranstalterIn
Psychosomatik im deutschsprachigen Raum e.V. (DTPPP e.V.), das Institut für Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapie u. Psychosomatik Düsseldorf (IPPP e.V.) und das Transfernetzwerk Soziale Innovation – s_inn (EvH RWL)

Veranstaltungsort
online

Datum
05.11.2020
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

59. DHS Fachkonferenz SUCHT

Beschreibung
Erstmals digital:

59. DHS Fachkonferenz SUCHT „Suchthilfe:

kommunal denken –
gemeinsam handeln“

am 10. und 11. November 2020

Städte und Gemeinden spielen in der Suchthilfe und Suchtprävention eine zentrale Rolle.
Regionale Akteurinnen und Akteure stehen vor der Herausforderung, die bedarfsgerechte Versorgung suchtkranker Menschen zu gewähr-leisten und Hilfen effizient zu steuern – trotz der Coronakrise und vielerorts angespannter finanzieller und personeller Ressourcen.
Die 59. DHS Fachkonferenz SUCHT findet am 10. und 11. November 2020 erstmals digital statt.
In Online-Beiträgen analysieren und diskutieren Expert/-innen, Praktiker/-innen und
Wissenschaftler/-innen diverse Problemlagen, Chancen und neue Lösungsansätze kommunaler Suchthilfe und Suchtprävention. Welche Finanzierungsmodelle und
Gestaltungsspielräume gibt es in den Kommunen? Wie gelingt es, Fachkräfte aus Suchthilfe und Suchtprävention, Mitarbeitende in Verwaltungen, Beteiligte der Sucht-Selbsthilfe und lokale Kooperationspartner/-innen optimal miteinander zu vernetzen?
Was lässt sich von Beispielen guter Praxis lernen? Ziel ist es, die vielfältigen kommunalen Aktivitäten der Suchthilfe zu stärken und zukunftsfähige Perspektiven zu entwickeln.

Weitere aktuelle Informationen zum Programm und den Anmelde-modalitäten finden Sie in
Kürze unter www.dhs.de.

Bei Fragen können Sie sich auch gern an Frau Doris Kaldewei,
kaldewei@dhs.de wenden.

VeranstalterIn
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Veranstaltungsort
online

Datum
10.11.2020

Datum (Ende)
bis 11.11.2020

Homepage
www.dhs.de
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Onlineseminar: Die Auswirkungen mütterlichen Alkohol- und Drogenkonsums auf das ungeborene u. gestillte Kind

Beschreibung
Vorankündigung

VeranstalterIn
Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA

Veranstaltungsort
online

Datum
11.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Alkohol und ich – was geht?!

Beschreibung
Darüber sprechen wir am 11.11.2020 mit Prof. Dr. Heino Stöver, Professor für sozialwissenschaftliche Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences und Experte für Fragen rund um die Themen Mann sein, Männlichkeit und Alkohol.

VeranstalterIn
LVG & AFS Nds. e. V.

Veranstaltungsort
online

Datum
11.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Nichts geht mehr?! - Geht doch! - Soziotherapie für chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängige - CMA

Beschreibung
Chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängige (CMA) galten lange Zeit als depraviert, therapieresistent, unmotiviert und hoffnungslos. Dabei stand das Fehlende, Abnorme, Defizitäre und Pathologische der Patientengruppe im Fokus der Aufmerksamkeit. Richten Behandler und Betroffene selbst ihr Augen-merk jedoch mehr auf Erfolgs- und Gelingensfaktoren, auf die Potenziale, die Kompetenzen, die Ressourcen des Betroffenen und auf das, was therapeutisch wirkt, zeigt sich, dass es doch geht!

Im Seminar werden die Rahmen-bedingungen der Soziotherapie und praxisnah wirksame Behandlungs-ansätze für die Arbeit mit chronisch mehrfach beeinträch-tigten Abhängigen vorgestellt. Diese Modelle berücksichtigen die neueren Erkenntnisse der Neuro-wissenschaften über Entstehung, Beibehaltung und Veränderung abhängigen Verhaltens und deren Bedeutung für die Gestaltung von erfolgreichen Therapieprozessen. Des Weiteren werden die spezifischen hirnorganischen Veränderungen der Patientengruppe und die damit einhergehenden kognitiven Beeinträchtigungen besprochen. Geeignete Methoden zur Verbesserung der Alltagskompe-tenzen und kognitiven Leistung werden vorgestellt.

VeranstalterIn
Fachverband Sucht e.V.

Veranstaltungsort
Bonn-Bad Godesberg

Datum
16.11.2020

Datum (Ende)
bis 17.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Projekt bildmachen: Hate Speech und antimuslimischer Rassismus in sozialen Medien

Beschreibung
Elektronische Medien sind zu einem festen Bestandteil in unserem Leben geworden. Mobile Geräte sind für die meisten Nutzer für zwischenmenschliche Kommunikation unverzichtbar.

Neben wertschätzendem Austausch werden Soziale Netzwerke und Messenger auch für Mobbing, Diffamierungen, Hate Speech und Fake News missbraucht. Das Internet wird zu einem Ort, in dem Hater und ‚Internettrolle’ gebilligt werden und Fake News, Verleumdungen oder rassistische Hetze große Handlungsspielräume genießen.

In der Fortbildung werden wir uns auf den antimuslimischen Rassismus und seiner Präsenz im Netz fokussieren.

Viele Menschen, die zwar im Alltag nur wenig bis gar nicht mit Rassismus in Berührung kommen, erleben online einen lawinenartigen antimuslimischen Rassismus, welcher benannt und verarbeitet werden muss. Aus diesem Grund werden mehrere Projekte vorgestellt, welche auf antimuslimischen Rassismus im Netz aufmerksam machen und Betroffenen verschiedene Ventile bieten, diesen zu verarbeiten.

VeranstalterIn
AJS NRW

Veranstaltungsort
online

Datum
16.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Diagnostische und psychotherapeutische Ansätze bei Pathologischem Kaufen (Verhaltenssucht Kaufen)

Beschreibung
Pathologisches Kaufen ist eine klinisch relevante Störung, bei der Betroffene die Kontrolle über ihr Kaufverhalten verlieren. Ähnlich wie in der stoffgebundenen Abhängigkeit, haben Betroffene einen starken Wunsch zu konsumieren (Waren) und sind gedanklich durch das Thema Kaufen vereinnahmt. Das Einkaufen sowohl offline wie auch online wird zur Emotionsregulation eingesetzt. Oftmals kommt es wegen dem Kaufverhalten zu negativen Folgen (Lügen, Geldverlust, Schulden, juristische Konflikte, Horten), die trotzdem fortgeführt werden.

In diesem Seminar werden theoretische Grundlagen, Möglichkeiten zur Diagnostik und die Vermittlung einer therapeutischen Haltung sowie verschiedene therapeutische Interventionen zur Behandlung von pathologischem Kaufen („Kaufsucht“) vermittelt.


VeranstalterIn
Fachverband Sucht e.V.

Veranstaltungsort
online

Datum
17.11.2020
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

4. Bundeskonferenz Frauengesundheit

Beschreibung
Die Bundeszentrale für Gesundheit-liche Aufklärung (BZgA) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) laden herzlich ein zur vierten Bundeskonferenz Frauen-gesundheit, die am
17. November 2020 online
als Livestream stattfindet und sich dem Thema

„Herz-Kreislauf-Gesundheit bei Frauen: Neue Aspekte und aktuelle Herausforderungen“

widmet. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache Nummer eins. Zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen unter anderem Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, insbesondere Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall. Doch von welchen Erkrankungen sind Frauen besonders betroffen? Welche Risikofaktoren tragen zur Entstehung bei und wie äußern sich die Erkrankungen? Neben neuen Erkenntnissen aus der Gendermedizin wird es um psychosoziale Faktoren wie Stress gehen. Die Konferenz thematisiert auch, was die Herz- und Gefäßgesundheit von Frauen stärkt – mit Blick auf ihr Verhalten und auf die Lebensverhältnisse.

Die Landesvereinigung für Gesund-heit und Akademie für Sozial-medizin Niedersachsen e. V. begleitet die Konferenz organisatorisch.
Wir hoffen, Sie am 17. November online begrüßen zu können.

VeranstalterIn
BZgA und BMG

Veranstaltungsort
online

Datum
17.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Sucht und Medizin: Risiken für eine Suchtentwicklung im Jugendalter

Beschreibung
"Ausprobieren - Konsumieren - Abhängig werden?"

Jugendliche gelten als experimentierfreudig und insbesondere in der Gleichaltrigen -Gruppe als risikobereit. Gleichzeitig ist diese Altersstufe
entwicklungsbedingt mit zunehmender Übernahme von
Eigenverantwortung und Ablösung vom Elternhaus beschäftigt.
• Wie entsteht in dieser Zeit ein
missbräuchlicher Konsum bzw. ggf.
eine Abhängigkeitserkrankung?
• Welche Drogen konsumieren die
Jugendlichen heute? Wie wirken
diese Drogen?
• Welche Ursachen bzw. auslösenden
Faktoren sind erkennbar?
• Welche komorbiden psychia-
trischen Störungen sind häufig
vorhanden oder treten im Verlauf
auf?
• Welche Interventionen in der
Prävention und Therapie haben
sich als hilfreich erwiesen?

Im Rahmen des Seminars soll weiterhin ein Austausch über die
Erfahrungen im Umgang mit Jugend-lichen und jungen Erwachsenen mit
dieser Thematik entstehen.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Hamm

Datum
18.11.2020
Art des Termins
Fachtagung/Fachkongress

Konsum.Raum.Sucht.

Beschreibung
WEBKONFERENZ: Konsum.Raum.Sucht.

Raumverschiebungen aktuell: digital – privat – öffentlich – politisch

Bis 03.11. online anmelden

In den letzten Jahren sind diverse Veränderungen im Hinblick auf den gewählten Raum sowohl für den Suchtmittelkonsum als auch für die Inanspruchnahme von Hilfeangeboten zu beobachten, die durch die Corona-Pandemie und die zu ihrer Einschränkung staatlich verordneten Maßnahmen beschleunigt und verstärkt wurden. Diese Raumverschiebungen sollen auf der Online-Jahrestagung von SUCHT.HAMBURG näher betrachtet werden. Hierfür werden erste empirische Ergebnisse aus Forschungsprojekten und Befragungen, die zeitnah während der Corona-Pandemie gestartet sind, eingebunden.
Wir konzentrieren uns auf vier Räume:

• Im digitalen Raum wird u.a. danach gefragt, inwieweit durch die Digitalisierung neue Zielgruppen in der Sucht-prävention/Suchthilfe erreicht werden und wer ggf. digital schwerer erreichbar ist für die Fachkräfte.
• Der öffentliche Raum ist durch eine Zunahme des Suchtmittel-konsums gekennzeichnet. In diesem Raum fragen wir u.a. danach: Wem gehört die Stadt und wie finden Aushandlungsprozesse zwischen den unterschiedlichen Interessen-gruppen statt?
• Der private Raum gewann durch die Corona-bedingten Kontakt-beschränkungen eine neue Bedeutung. Hier fragen wir u.a. danach: Welche Auswirkungen haben die während der Corona-Pandemie verstärkten Existenzängste, Sorgen und Unsicherheiten auf den privaten Suchtmittelkonsum? Wie können besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen bei einem verstärkten Rückzug in den privaten Raum geschützt, aber auch für suchtpräventive Angebote erreicht werden?
• Der politische Raum fragt nach den Auswirkungen der Corona-bedingten staatlich verordneten Beschränkungen für das Suchthilfesystem.


VeranstalterIn
SUCHT.HAMBURG

Veranstaltungsort
online

Datum
18.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Sucht und Psychose: Doppeldiagnose oder Komorbidität

Beschreibung
Wege zum Handeln

Süchtige entwickeln nicht selten Psychosen, psychotisch-erkrankte Menschen konsumieren häufig in abhängiger Weise Suchtmittel.
Der Umgang mit Menschen, die an beiden Störungen leiden, ist häufig von Widersprüchen, Ambivalenzen und frustrierenden Erlebnissen geprägt, zumal dies häufig Patientinnen bzw. Patienten mit einer sogenannten schlechten Compliance und ungünstigem Verlauf der Psychose sind, mit häufigen Rückfällen und drehtürartigen stationären Aufnahmen.
Das bedingt eine besondere Herausforderung im Arbeitsalltag. Nach Darstellung der Grundlagen der Komorbiditäten werden in dem Seminar Bedingungen, Modelle und Elemente einer sinnvollen, integrierten Beratung und Behandlung von Doppeldiagnose-patienten erläutert und diskutiert. Die eigenen Erfahrungen der Seminarteil-nehmenden werden genutzt, um an praktischen Beispielen die Optimierung der Beziehungsgestal-tung in diesem schwierigen Behandlungsfeld auszuloten und zu trainieren.

VeranstalterIn
LWL-Koordinationsstelle Sucht

Veranstaltungsort
Münster

Datum
24.11.2020

Datum (Ende)
bis 25.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Onlineseminar: Gewaltfreie Kommunikation für Mütter und Väter: Elternkompetenz stärken, um Kinder zu schützen

Beschreibung
Vorankündigung

VeranstalterIn
Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA

Veranstaltungsort
online

Datum
25.11.2020
Art des Termins
Fort- und Weiterbildung

Die Behandlung von pathologischen Glücksspielern - Neue Therapieansätze und -strategien

Beschreibung
Schwerpunkte des Seminars sind die Vermittlung von theoretischem, auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendem Wissen zum Krankheitsbild des Pathologischen Glücksspiels sowie die Vorstellung von praktischen Behandlungsansätzen. Anhand von Falldokumentationen und der Darstellung von Gruppenprozessen sollen diese verdeutlicht werden. Zudem werden praktische Übungen aus dem Behandlungsalltag vorgestellt. In diesem Zusammen-hang bieten wir den Teilnehmern, im Sinne einer Selbsterfahrung, die Möglichkeit einer Auseinander-setzung mit dem eigenen Spiel-verhalten an.

Um das Abhängigkeitspotential von Glücksspielautomaten und anderen Gewinnspielen nachvollziehen zu können, besteht zudem das fakultative Angebot, gemeinsam eine Spielothek oder ein Casino zu besuchen.

VeranstalterIn
Fachverband Sucht e.V.

Veranstaltungsort
Bonn-Bad Godesberg

Datum
30.11.2020

Datum (Ende)
bis 01.12.2020

 

Termine vorschlagen

Gerne weisen wir in der Terminübersicht auf Ihre Veranstaltung hin.
Geben Sie hier einen Termin ein.

Aufgenommen werden öffentliche Veranstaltungen zum Thema Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe in NRW sowie bundesweite Fachtagungen und Kongresse.

Veranstaltungen der Landeskampagne Sucht hat immer eine Geschichte finden Sie im Online-Veranstaltungskalender unter www.suchtgeschichte.nrw.de.