Neue Methodenkoffer zur Cannabisprävention in NRW

Bereits über 50 Prophylaxefachkräfte aus NRW sind im Umgang mit dem neuen Methodenkoffer zur Cannabisprävention geschult worden. Das zunehmende öffentliche Interesse sowie häufige Nachfragen seitens der Prophylaxefachkräfte und landesweit aus Schulen nach praxisorientierten Methoden zur Cannabisprävention waren ausschlaggebend für die Initiierung dieses Projektes. Vergleichbar mit dem bewährten Methodenkoffer Alkoholprävention (2012), enthält dieser neue Koffer elf unterschiedliche Methoden samt den Materialien für die interaktive Arbeit mit älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema Cannabiskonsum und den damit verbundenen Risiken.

Das Cannabis-Präventionsprogramm "Stark statt breit" sowie der Methodenkoffer richten sich an junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren mit dem Ziel, über die körperlichen und psychischen Auswirkungen des Cannabiskonsums zu informieren, die rechtlichen Folgen zu verdeutlichen und die Haltung zu Cannabis in Frage zu stellen. Vor allem geht es aber darum, mit den Jugendlichen, jungen Erwachsenen, aber auch z. B. mit Eltern erlebnisorientiert in Kontakt zu kommen, aktiv zu diskutieren, sie wahrzunehmen mit ihren eigenen Meinungsbildern, ihren Bedürfnissen und Befürchtungen. "Stark statt breit" will aufklären, die Persönlichkeit stärken und mögliche Alternativen zum Drogenkonsum aufzeigen.

Der Koffer kann ab sofort - nach vorheriger Schulung durch die örtliche Prophylaxefachkraft - von pädagogischen Fachkräften in Schulen und Jugendeinrichtungen in den Fachstellen für Suchtvorbeugung ausgeliehen werden.  Der "Stark statt breit"-Methodenkoffer zur Cannabisprävention wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

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