Nachhaltig wirksame Suchtprävention: Empfehlungen für PraktikerInnen und Entscheidungsverantwortliche

2014 wurde als Ergebnis einer vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderten Klausurwoche von ExpertInnen das „Kölner Memorandum zur Evidenzbasierung in der Suchtprävention“ veröffentlicht. Davor und danach gab es vielfältige, teils kontroverse Diskussionen über Möglichkeiten und Grenzen einer evidenzbasierten suchtpräventiven Praxis in der in Deutschland.

Gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurden nun in einem Forschungsprojekt des Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) der Katholischen Hochschule (KatHo) NRW, Abt. Köln, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung Hamburg (ISD) Empfehlungen für die erfolgreiche Gestaltung nachhaltig wirksamer Suchtprävention erarbeitet. Diese Empfehlungen sollen und können das Kölner Memorandum 2014 nicht ersetzen, sondern als praxisorientierte Handlungsanleitungen helfen, die Qualität der Suchtprävention zu sichern und eine evidenzbasierte Suchtprävention in Deutschland zu etablieren.

Die Empfehlungen sind unter enger Einbeziehung von Fach- und Leitungskräften aus der suchtpräventiven Praxis entstanden. Aufgrund des unterschiedlichen Perspektiv- und Anwendungsspielraums wurden auf Basis dieses mixed-method-Designs Empfehlungen sowohl für Fach-/Leitungskräfte in der praktischen Arbeit der Suchtprävention als auch für Entscheidungsverantwortliche in Leitungspositionen von Trägern und Verbänden, in der Politik usw. entwickelt.

Zum Download der Empfehlungen: https://www.katho-nrw.de/index.php?id=12191 oder https://www.isd-hamburg.de/evidenzbasierte-suchtpraevention/

Projektleitungen und weitere Infos:

  • Prof. Dr. Dipl.-Psych. Tanja Hoff, KatHO NRW, Abt. Köln
  • Dipl.-Psych. Hermann Schlömer, ISD Hamburg

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