Empfehlungspapier "Harm Reduction: Risiken mindern - Gesundheit fördern"

Der Beirat der Landesstelle Sucht NRW und die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW laden mit der gemeinsamen  Empfehlung 
Harm Reduction: Risiken mindern - Gesundheit fördern die in der Drogen- und Aidsarbeit aktiven Strukturen des Landes ein zum gemeinsamen Diskurs über die Ausgestaltung der Angebote für Menschen, die illegale psychoaktive Substanzen (insbesondere Opioide und Kokain) konsumieren.

 Als Grundlage für gemeinsame Diskussionen der Organisationen und Einrichtungen will die Empfehlung

  • auf die fachlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre hinweisen,
  • eine Orientierung über vorhandene evidenzbasierte Maßnahmen der Harm Reduction geben,
  • für den hohen Grad an Stigmatisierung sensibilisieren, dem Menschen, die illegale psychoaktive Substanzen konsumieren, ausgesetzt sind,
  • dafür werben, alle vorhandenen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht zu werden
  • und zu einer Prioritätensetzung zu Gunsten der Gesundheitsförderung, der Infektionsprävention sowie des Erhalts und der Steigerung der Lebensqualität ermutigen.

Das Land Nordrhein-Westfalen, die Kreise/kreisfreien Städte sowie die Freie Trägerschaft sind aufgerufen, ihr bisheriges Angebot auf dem Hintergrund der Empfehlung zu prüfen und notwendige Maßnahmen bedarfsorientiert zu ergänzen.

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